Winterpause für Erlebnispfade: Eine tolle Saison geht für dieses Jahr zu Ende

#NationalparkSchwarzwald

Dauerhafte Schneebedeckung ist diesen Winter zwar noch nicht in Blick. In den Höhenlagen des Nationalparks wird die weiße Pracht aber mit Sicherheit noch kommen. Eis- und Reifglätte stellen aber auch ohne Schnee ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wie jedes Jahr werden daher die Erlebnispfade des Nationalparks aus Verkehrssicherheitsgründen geschlossen.

„Vor allem bei Schnee und Eis kann das Betreten der Pfade gefährlich werden“, erläutert Urs Reif, leitender Ranger im Nationalpark. „Wir wollen unsere Besucherinnen und Besucher daher darauf hinweisen, dass auf unseren Erlebnispfaden kein Winterdienst erfolgt. Wer trotzdem auf diesen Pfaden unterwegs ist, tut dies auf eigene Verantwortung“.

Wolfgang Schlund, Leiter des Nationalpark, weiß um die Bedeutung dieser Wege für die Besucherinnen und Besucher: „Die Erlebnispfade sind die meist genutzten Wege des Nationalparks. Den Lotharpfad beispielsweise nutzen an Spitzentagen bis zu 2.500 Gäste. Pünktlich zur neuen Saison im kommenden Frühjahr werden die Wege selbstverständlich wieder geöffnet.“

Winterstimmung am Grinden. Foto © Kolb Arne

Ein Besuch des Nationalparks lohnt sich natürlich auch im Winter: Bei ausreichender Schneelage beginnt das Spuren der Loipen, und die beliebten Winter-Führungen starten. Allerdings bestehen im Winter besondere Bedingungen in den Hochlagen des Nordschwarzwaldes. „Für die Tierwelt stellen diese Zeiten eine Herausforderung dar. Sie benötigen deshalb Ruhebereiche und Wildschutzgebiete, in denen sie mit ihrer knappen verfügbaren Energie ungestört haushalten können. Viele Tiere kämpfen im Winter nach jeder Beunruhigung ums Überleben, da sie dann durch Stress oder gar Flucht unnötig Kraftreserven verbrauchen, die sie dringend zum Überleben brauchen“, erklärt Marc Förschler, Leiter des Fachbereichs Monitoring und Forschung.

Das Nationalparkteam bittet daher alle Besucherinnen und Besucher in den kommenden Monaten, unbedingt auf den markierten Wegen, Loipen und Schneeschuhtrails zu bleiben, auch wenn schon Spuren vom Weg abführen sollten. Zum Schutz besonders sensibler Bereiche sind innerhalb des Nationalparks vereinzelt auch wieder wie in den letzten Jahren vorübergehende Wildschutzgebiete gekennzeichnet, die nicht betreten werden dürfen.

Das beigefügte Foto (© Arne Kolb) dürfen Sie gerne im Rahmen Ihrer Veröffentlichung zu diesem Thema verwenden.

Quelle: www.schwarzwald-nationalpark.de

Promotion

PROMOTION