STEPHAN BAUER „Vor der Ehe wollt‘ ich ewig leben“

Tuttlingen – Kultur & Veranstaltungen im Februar 2017

Freitag, 3. Februar, 20.00 Uhr, Angerhalle Tuttlingen–Möhringen
STEPHAN BAUER „Vor der Ehe wollt‘ ich ewig leben“ – Kabarett aus unserer Kleinkunstreihe „Bühne im Anger“
Jeder kennt sie: die Müdigkeit in der Beziehung. Wenn man nach zehn Jahren ratlos in das Gesicht des Partners schaut und sich klar wird: „Vor der Ehe wollte ich ewig leben.“ Fast jeder hatte mal so seine Träume von einem glücklichen und erfüllten Dasein. Und was ist davon übrig? Mit 25 heiratet man den Menschen heiratet man den Menschen, der einem den Verstand weg… und mit 50 stellt man fest: Es ist ihm gelungen.

Aber ist die Ehe trotz hoher Scheidungsraten wirklich überholt? Sind Single-Leben, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale im Netz eine tragfähige Alternative? Kann man das alte Instrument der Ehe nicht modernisieren? Für Männer ist es z.B. nicht wichtig, dass eine Frau kochen kann, sondern, dass sie keinen guten Anwalt kennt. Wichtig ist heute nur noch, dass eine Beziehung ausgeglichen ist: Einer hat recht, der andere ist der Ehemann. Dabei hat die Ehe durchaus ihre guten Seiten. Man kommt nach Hause und hat immer dieselbe Bezugsperson, die einen ablehnt …

Stephan Bauer jedenfalls ist (noch mal) vor den Traualtar getreten, getreu dem Motto: „Heiraten ist Dummheit aus Vernunft!“. Und: „Wir sind fünf Jahre zusammen, streiten viel, haben wenig Sex, dann können wir es auch offiziell machen.“

STEPHAN BAUER „Vor der Ehe wollt‘ ich ewig leben“ – Foto © Künstler/Veranstalter

Dienstag, 7. Februar, 20.00 Uhr, Stadthalle Tuttlingen
MEIN LEBEN AUF DEM MARS – Vortrag über Wissenschaft unter extra-terrestrischen Bedingungenvon Christiane Heinicke – Aus unserer Reihe „themen & ansichten“
„Willkommen zurück auf der Erde!“ So wurde am 28. August 2106 auf Hawaii eine 6-köpfige Crew begrüßt, die an einer ersten „Marsexpedition“ teilgenommen hatte. Unter ihnen befand sich die deutsche Wissenschaftlerin Christiane Heinicke. Die Geo-Physikerin und Ingenieurin verbrachte zusammen mit zwei weiteren Frauen und drei Männern – Wissenschaftler/-innen aus den USA, Frankreich und Deutschland – zwölf Monate in der Forschungsstation HI-SEAS unter marsähnlichen Bedingungen. Abgeschnitten vom Rest der Welt lebten sie an den steinigen Hängen des Mauna Loa-Vulkans. Kontakt mit anderen Menschen hatte die Crew nur per E-Mail, und verlassen konnten sie ihr kuppelförmiges Habitat nur in simulierten Raumanzügen. Das Experiment der Universität Hawaii und der NASA sollte testen, wie unter widrigen Umständen das Zusammenleben über einen längeren Zeitraum auf engem Raum funktioniert.

Seit ihrer Rückkehr genießt Christiane Heinicke die kleinen Freuden der Zivilisation. Und doch, so überraschend es erscheinen mag, fand sie das Leben auf dem simulierten Mars gar nicht so abschreckend und vermisst manche Aspekte davon regelrecht. Und genau darum soll es in dem mit Bild- und Videomaterial angereicherten Vortrag gehen: um die Herausforderungen des alltäglichen Lebens auf dem Mars, aber auch um seine Vorzüge.

Mehr? Aktuellste Infos und Programmergänzungen finden Sie online unter www.tuttlinger-hallen.de

Promotion

PROMOTION