Oberschwabenschau läuft sich warm – 14. bis 22. Oktober 2017

#oberschwabenschau #Ravensburg

OBERSCHWABENSCHAU – DIE LANDWIRTSCHAFTS- UND VERBRAUCHERMESSE
14. BIS 22. OKTOBER 2017
RAVENSBURG

50 Jahre Oberschwabenschau: Die große Landwirtschafts- und Verbrauchermesse in Ravensburg hat dieses Jahr Geburtstag. Sechs Wochen vor dem Messe-Auftakt laufen die Vorbereitungen beim Veranstalter und vielen Teilnehmern auf Hochtouren. Mit rund 600 Ausstellern sind die Flächen fast ausgebucht. Auf dem Areal rund um die Oberschwabenhalle werden bis zu 100.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

Die Vorzeichen für die 50. Oberschwabenschau stehen gut; so berichtet beispielsweise die IHK Bodensee-Oberschwaben in ihrem regionalen Konjunkturbericht für 2017 von einer rekordverdächtigen Konjunktur. „Als Veranstalter der größten jährlichen Landwirtschafts- und Verbrauchermesse profitieren wir natürlich von unserer gesunden regionalen Wirtschaftskraft“, sagt Messechef Stephan Drescher, „und seit 50 Jahren tragen wir mit dieser speziellen Mischung aus landwirtschaftlicher Fachmesse und klassischer Verbrauchermesse unseren Teil dazu bei.“ Das Jubiläumsjahr bedeutet für die Ravensburger Messemacher eine ganz besondere Herausforderung.

Logo © Oberschwabenschau

Zugesagt haben Aussteller aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und sogar Israel. Und wie immer ist die Mischung entscheidend: Altbewährtes wie der oft zitierte Gurkenhobel trifft auf Ungewöhnliches wie hölzerne Vibratoren aus dem Odenwald und auf Innovationen wie die neuesten Batteriespeicher für Photovoltaik. Jährlich bis zu 100.000 Menschen besuchen die Oberschwabenschau. Viele der Messebesucher kommen aus der Umgebung von Ravensburg und der Region Oberschwaben samt Alb und Allgäu. Immer mehr Besucherinnen und Besucher nehmen auch eine längere Fahrt in Kauf und reisen aus dem Hohenlohischen oder Franken an oder auch aus Vorarlberg und Tirol.

Der Werbe-Traktor rollt
Das Jubiläumsjahr eingeläutet hat das Oberschwabenschau Team mit einer ganz besonderen Aktion: der Oberschwabenschau-Geburtstagtour. Vom 2. September bis 10. Oktober rollt dafür ein imposanter John-Deere-Geburtstagstraktor durch die Lande. Dieser Traktor bringt Gewinnspiele mit: Als Preise locken beispielsweise ein Rasentraktor, Motorsägen, Familienkarten fürs Ravensburger Spieleland, das Skigebiet Brandnertal oder Tickets für den Europa-Park. Die Teilnahme ist denkbar einfach. Man posiert mit dem Traktor und postet sein (möglichst kultverdächtiges) Foto dann auf Facebook. Für jeden Standort der Tour werden als Preisträger diejenigen ermittelt, deren Fotos am meisten positive Reaktionen bekamen. Und ganz am Ende gibt es noch eine Auslosung unter allen Teilnehmern. Der Traktor kommt nach Ravensburg, Riedlingen, Biberach, Mengen, Knöpfler (Wangen), Bad Waldsee, Bad Schussenried, Bad Saulgau, Sigmaringen, Friedrichshafen und Weingarten. Mehr Infos dazu gibt es auf www.facebook.com/Oberschwabenschau

Themenhalle Ravensburg
Als Neuheit für die 50. Messe wird eine Themenhalle mit dem Titel „Ravensburg erleben“ eingerichtet. Dort zeigt sich die große Kreisstadt in einer eigenen Sonderschau als lebens- und liebenswerte Stadt. Die neue Halle macht erlebbar, was Ravensburg kulturell und wirtschaftlich zu bieten hat – ganz stimmungsvoll vor historischen Stadtkulissen inklusive Mehlsack und Marienplatz samt Brunnen. Die Stadtverwaltung präsentiert sich ebenso wie das regionale Handwerk und die Ravensburger Einzelhändler. Hier wird von Wochenmarkt, Brauchtum und starken Vereinen ebenso die Rede sein wie von Museen und touristischen Angeboten. Auf der Bühne wird jeden Tag ein anderes Programm geboten.

Für landwirtschaftliche Fachbesucher werden bei der Messe Innovationen aus Land-, Forst- und Stalltechnik gezeigt. Für Verbraucher geht es um alltagsnahe Lebensbereiche: Hausbau und Sanierung, Ernährung und Hauswirtschaft, Energie und Mobilität. Berühmt ist die Oberschwabenschau auch für regionale schwäbische Küche und die Spezialitäten von sieben regionalen Brauereien, die als Aussteller vertreten sein werden. Für Familien ist das Tierzelt mit dem Nutztier-Streichelzoo traditionell ein Pflichtprogramm: Dort darf man Ferkel und Ziegen kraulen, Esel hätscheln und Kühen tief in die Augen schauen.

Abends wird auf der Messe gefeiert, auch das hat Tradition. Das erste große Konzert ist gleich am Eröffnungsabend, dem 14. Oktober: Die Band Bergluft heizt ein beim „WiesnRausch“. Der darauffolgende Freitag, 20, Oktober, steht ganz im Zeichen von Schwobarock mit Gsälzbär und PommFritz, die einen „Heimatabend“ der besonderen Art bereiten werden. Und am 21. Oktober beim „Großen Abend der Blasmusik“ spielen drei gestandene Musikvereine zünftig auf. Der Eintritt bei den Blasmusikanten ist frei, für die anderen Konzerte läuft der Vorverkauf. Tickets unter www.liveinravensburg.de, an allen bekannten reservix Vorverkaufsstellen und unter 01806 700 733. Wer mag, kann vor dem Konzert noch entspannt über die Messe bummeln: Mit Konzertticket ist der Eintritt zur Messe ab 15 Uhr frei.

Mehr Informationen und Messe-Tagestickets im Vorverkauf finden Sie online unter www.oberschwabenschau.de

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2 Antworten zu Oberschwabenschau läuft sich warm – 14. bis 22. Oktober 2017

  1. Kaiserwetter zum Auftakt – Oberschwabenschau – 14. bis 22. Oktober 2017 – Ravensburg

    Großer Andrang bei der Oberschwabenschau: Das goldene Oktoberwetter lockte am Samstag und Sonntag wahre Besucherströme aufs Messegelände. Bei der Eröffnung am Samstag sprach Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Am Sonntag reiste Peter Hauk, der baden-württembergische Minister für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, zur großen Bauernkundgebung an. Hohes Besucheraufkommen auch in der neu gestalteten Halle 2, in der sich alles um die Heimatstadt der Oberschwabenschau dreht: „Ravensburg Erleben“.

    Viele Familien aus der ganzen Region nutzen die sonnigen Tage, um bei spätsommerlichen Temperaturen entspannt übers Messegelände zu flanieren und sich von den 600 Ausstellern in 16 Hallen die eine oder andere Einkaufstüte packen zu lassen. „Das ist ein Auftakt nach Maß“, sagt Messeleiter Stephan Drescher. „Viele haben das spätsommerliche Wetter genutzt, um einen Familienausflug zu uns zu machen.“

    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann kam am Samstag, um die Messe-Eröffnung und die 50. Oberschwabenschau mit zu feiern. „Landwirtschaft ist nur noch ein kleiner Teil der Volkswirtschaft, aber sehr wichtig!“, betonte er. „Ohne gute Landwirtschaft können wir diese schönen Landschaften wie hier in Oberschwaben nicht erhalten.“ Deswegen sei es so wichtig, „dass wir hier in Oberschwaben eine solche Messe wie die Oberschwabenschau haben“.

    Für regionale Produkte werben
    Auch Landwirtschaftsminister Peter Hauk sprach während der Bauernkundgebung am Sonntag Themen an, die für die Oberschwabenschau zentral wichtig sind: Das Ministerium werbe aktuell aktiv für regionale Produkte – und damit auch für regionale Erzeuger und ihre Familienbetriebe. Er verwies auf eine Kampagne des Landes: „Natürlich. Von daheim.“ Sie soll den Verbraucher für hochwertige Produkte aus der Gegend interessieren, denn wer Produkte aus dem Land kauft, der „kauft was Gscheits“.

    Genau dafür macht sich auch die Oberschwabenschau seit Jahr und Tag stark, speziell in ihrer Sonderschau „Der Grüne Pfad“. Dort geht es dieses Jahr um die Vielfalt des regional erzeugten Fleischs „und zugleich darum, wie Tierhaltung die jeweilige Landschaft beeinflusst“, erklärte Eugen Maucher vom Ravensburger Landwirtschaftsamt. Nebenan im benachbarten Tierzelt konnten Verbraucher entspannt wiederkäuende Kühen und herumtobende Schweine beobachten und sich über tiergerechte Haltung informieren.

    Miniatur-Altstadt wird bestaunt
    Gut besucht war auch die von Grund auf neu gestaltete Halle 2: „Ravensburg Erleben“ heißt sie und ist eine Sonderschau rund um die Heimatstadt der Messe. Fast alle Besucherinnen und Besucher wollten sehen, was die Messebauer dort gezaubert hatten: Ravensburger Türme, Häuser, Fassaden und Plätze, eine Miniatur-Ausgabe der gemütlichen Altstadt. Die Stadtverwaltung selbst ist als Aussteller in dieser Halle, ebenso wie große Unternehmen, lokale Einzelhändler und Gastronomen, Vereine und Verbände. Familie Breyer aus Fronreute stand staunend zwischen den Giebeln. „Super, richtig klasse gemacht“, fand Andreas Breyer, ein begeisterter Messegänger, der noch keine Oberschwabenschau verpasst hat. Von der aktuellen Sonderschau hatte er bislang nichts gehört und war umso mehr angetan. „Die Gebäude sehen wirklich aus wie die Originale.“ Allerdings stehen sie in Halle 2 doch bisschen anders als im wirklichen Leben, war der Tochter aufgefallen. Das lädt ein zu Entdeckungstouren.

    Die Oberschwabenschau geht noch bis 22. Oktober, also bis zum kommenden Sonntag. Die Messehallen sind täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Am Montag wird der nächste Minister erwartet: Baden-Württembergs Minister für Soziales und Integration, Manfred Lucha aus Ravensburg, für den die Oberschwabenschau natürlich ein Heimspiel ist.

  2. Sonnige Stimmung im Jubiläumsjahr

    ++ 50. Oberschwabenschau endet heute ++ Goldener Oktober hat fast durchgehalten ++ Rund 93.000 Besucherinnen und Besucher waren da ++ Viel positive Resonanz der Gratulanten ++ Aussteller melden sich bereits jetzt für 2018 an ++ Sonderschau „Ravensburg Erleben“ kommt 2018 wieder ++

    Ravensburg – Die 50. Oberschwabenschau geht heute zu Ende. Mit vielen zufriedenen Gesichtern: Rund 93.000 Besucherinnen und Besucher waren in den vergangenen neun Tagen zu Gast auf dem Gelände rund um die Ravensburger Oberschwabenhalle.

    Acht Tage lang leuchtete der Herbsthimmel tiefblau über der 50. Oberschwabenschau, erst am letzten Tag zogen ein paar Wolken über das Messeareal. „Wir hatten dieses Jahr ein ganz besonderes Messewetter: einen goldenen Oktober mit spätsommerlichen Temperaturen, wie man ihn bei der Oberschwabenschau nicht oft erlebt“, sagt Messeleiter Stephan Drescher. Zufrieden ist er auch mit den Besucherzahlen: Etwa 93.000 Messegäste besuchten die Ravensburger Traditionsausstellung

    „Dank des Wetters war auch die Stimmung auf der Messe dieses Jahr ausgesprochen sonnig, bei den Ausstellern und erst recht bei unseren Besucherinnen und Besuchern“, sagt Drescher. Wenn sich die Leute wohl fühlen, bleiben sie auch: „Die Verweildauer unserer Gäste auf dem Gelände war deutlich länger als üblich“, berichtet der Messeleiter. „Viele haben sich bei uns einen schönen Tag gemacht und es sich gutgehen lassen. Entsprechend gut liefen die Geschäfte bei unseren 600 Ausstellern und bei den Gastronomen.“

    Miniatur-Ravensburg war erfolgreich
    Als Besuchermagnet hat sich die neu geschaffene Sonderschau in Halle 2 entpuppt: „Ravensburg Erleben“, eine Miniatur-Version der Stadt, wo sich Stadtverwaltung und Verbände, Gastronomen und Einzelhändler, Unternehmen und Tourismus präsentiert haben. Gestaltet wurde das Ganze als historische Stadtkulisse mit Türmen, Giebeln und Plätzen. Ravensburgs Wirtschaftsförderer Andreas Senghas war an den Vorbereitungen beteiligt und während der Messe in der Halle präsent. „Es war toll zu sehen, wer alles mitgezogen hat, um dieses tolle Konzept umzusetzen“, sagt er. „Das war während der Vorbereitungen wie auch an den Messetagen ein sehr gutes Miteinander.“ Das auch bei den Besuchern gut ankam: „Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen.“ Inzwischen steht fest, dass es die Halle „Ravensburg Erleben“ im kommenden Jahr erneut geben wird. Andreas Senghas freut sich drauf: „Wir sammeln ab sofort Ideen.“

    Traditionell und zugleich modern
    Willi Schaugg, Geschäftsführer der live.in.Ravensburg Veranstaltungsgesellschaft, zieht ebenfalls eine positive Bilanz der Messe. „So ein Jubiläumsjahr ist kein Jahr wie jedes andere. Man blickt zurück, man schaut aufs Große, Ganze, und man blickt auch in die Zukunft. Wir haben anlässlich des Jubiläums viel positives Feedback bekommen“, berichtet er. „In all den Gratulationen zur 50. Oberschwabenschau lag große Wertschätzung. Es wurde deutlich, dass unsere Messe vielen Menschen ganz persönlich etwas bedeutet, dass sie schöne Erinnerungen haben und hier ihre eigenen Rituale pflegen. Nach wie vor erfüllt die Oberschwabenschau auch ihre Aufgabe, ein Motor für die Region zu sein. Es freut mich zu sehen, dass wir den Spagat immer wieder schaffen, zugleich traditionell und modern zu sein. Wir bewahren das, was diese Messe ausmacht, und sorgen trotzdem dafür, dass sie stets neu und lebendig ist. Mit diesem Rezept werden wir auch in den nächsten Jahren ein wichtiges Ereignis für Oberschwaben und die benachbarten Regionen sein.“