16. Rothaus Hegau Bike-Marathon

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16. Rothaus Hegau Bike-Marathon

UCI Mountainbike Marathon Series am 13. Mai 2018

“Normal-Betrieb” mit Premiere Gravel Bike Race
Ein Jahr nachdem der Rothaus Hegau Bike-Marathon in Singen Schauplatz einer grandiosen Marathon-Weltmeisterschaft der Mountainbiker war, kehrt die 16. Auflage am 13. Mai wieder zum „Normal-Betrieb“ zurück. Der Event ist Teil der UCI Marathon Serie und erwartet neben internationalen Top-Leuten wieder rund 1000 Hobby-Biker, für die es auch eine Premiere gibt: Das Gravel Bike Race.

Es ist noch nicht mal zehn Monate her, als die Dänin Annika Langvad und der Österreicher Alban Lakata sich in Singen als neue Weltmeister bejubeln lassen durften. Die Bilder sind noch lebhaft in Erinnerung. Doch auch im Jahr nach der WM, ist der Rothaus Hegau Bike-Marathon wieder Plattform für Spitzensport.

Er ist als einziger deutscher Event Teil der UCI Marathon Serie, bei der die Langstrecken-Spezialisten die Qualifikation für die Weltmeisterschaften erwerben können. Die finden dieses Jahr im September in Auronzo di Cadore in Italien statt.
Daher erwartet man in Singen auch dieses Jahr etliche international arrivierte Spezialisten und vielleicht auch den einen oder anderen Cross-Country-Spezialisten. Denn eine Woche später gastiert deren Weltcup im nahen Albstadt und so haben auch schon in der Vergangenheit Weltklasse-Leute wie der Neuseeländer Sam Gaze den Marathon in der Vulkanlandschaft als Vorbereitungsrennen auf den Weltcup genutzt.
Das Gros der Teilnehmer hat solches natürlich nicht im Sinn, sondern frönt der Leidenschaft und dem Genuss auf abgesperrten Wegen durch den reizvollen Hegau zu pedalieren.

Start, Singen. Foto © Küstenbrück

Konzeptionell bleibt der Event beim erfolgreichen Muster der vergangenen Jahre. Die Strecken von 31 über 49 und 80 Kilometer bieten für jeden Anspruch etwas, vom Neuling bis zum ambitionierten Fahrer. der Thüga Team-Cup für jeweils drei Sportler bietet ein besonderes Format für Firmen, Behörden, Vereine und so weiter.

Neues Format: Gravel Bike Race
A propos Format und besonders. Das gilt auch für die Premiere des Gravel Bike Race. Die geländegängigen Rennräder, also mit einem krummen Lenker, wie man ihn aus dem Straßenrennsport kennt und etwas breiteren Reifen, bekommen in Singen einen extra Wettkampf. Auf der 31-Kilometer-Runde können sie rasant durchs Hegau brettern.
Diese Art von Fahrrädern erobert in den USA mehr und mehr Marktanteile und wird auch in Europa zunehmend populärer. Die 31-Kilometer-Runde durch den Hegau eignet sich auch für solche Sportgeräte.
Beibehalten wurde der Sparkassen Kids Cup für Kinder und auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm, für das es sich lohnt auch als Zuschauer am 13. Mai am Rathausplatz in Singen vorbei zu schauen.

Weitere Infos unter: www.hegau-bike-marathon.de

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Eine Antwort zu 16. Rothaus Hegau Bike-Marathon

  1. Favoriten triumphieren im Hegau

    Bei einer rundum gelungenen 16. Auflage des Rothaus Hegau Bike-Marathon hat es am Sonntag in Singen Favoritensiege gegeben. Bei den Damen gewann Sabine Spitz die 80 Kilometer bei den Damen vor Esther Süss und Silke Ulrich. Bei den Herren war es der Östereicher Daniel Geismayr der die UCI Marathon Serie über 98 Kilometer nach einem langen Solo vor dem Schweizer Konny Looser und Markus Kaufmann.

    Es wurde taktiert im Damenfeld. Nach den ersten 31 Kilometern lag eine achtköpfige Gruppe an der Spitze. Sabine Spitze versuchte dann am Anstieg Richtung Hohentwiel das Tempo hochzuhalten und brachte die Gruppe damit zum Zersplittern.

    Allerdings schafften Verena Huber und Janine Schneider noch mal den Anschluss an das Spitzentrio Silke Ulrich, Sabine Spitz und Esther Süss.

    Am Hohenstoffel war es aber um Lokalmatadorin Schneider und um die Bad Peterstalerin Huber geschehen.

    Silke Ulrich war froh zum Spitzentrio zu gehören und signalisierte, dass sie keine Führungsarbeit verrichten könne. So war es an Süss und Spitz die Tempoarbeit zu machen. Und als es den Anstieg am Plören hinaufging, da verlor auch die vierfache Deutsche Marathon-Meisterin den Anschluss. Sie wurde schließlich mit 54 Sekunden Rückstand Dritte.

    Um den Sieg kämpften die beiden Ex-Weltmeisterinnen Spitz und Süss. „Ich habe etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel attackiert und habe die entscheidende Lücke gerissen“, erzählte Sabine Spitz. Am Ende trennten die beiden langjährigen Kontrahentinnen nach 3:27:03 Stunden vier Sekunden.

    „Ich habe mich in den Anstiegen gut gefühlt, aber sich zu lösen, war schwierig“, meinte Spitz und freute sich trocken das Ziel erreicht zu haben – wie alle Teilnehmer.

    Herren: Daniel Geismayr riskiert ein langes Solo
    Beim Team Centurion-Vaude übernahm zuerst Jochen Käß die Tempoarbeit und machte das Rennen dadurch sehr schwer. „Wir wollten das Rennen schnell machen, denn dadurch hatten Markus (Kaufmann) und ich die besten Chancen“, verriet Geismayr später die Strategie.

    Der Österreicher, im Vorjahr in Singen WM-Dritter geworden, sah, dass die Konkurrenz Mühe hatte und nutzte einen längeren Anstieg bereits nach weniger als 40 Kilometern zum Angriff. Nur Sascha Weber (Freiburg) versuchte zu folgen, konnte aber Geismayr nicht Paroli bieten.

    So war Geismayr 60 Kilometer vor dem Ziel alleine vorne und bekam etwas Muffensausen, wie er im Ziel gestand. „Ich dachte, bist du blöd, jetzt musst du so lange alleine fahren, das wird heute weh tun“, erzählte Geismayr. Jetzt hatte er gut lachen, doch während des Rennens musste er leiden. „Das war ganz schön hart, es war auch windiger als vergangenes Jahr“, meinte er. Aber der Mut hat sich gelohnt. Der Mann aus Dornbirn feierte seinen ersten Sieg beim Rothaus Hegau Bike-Marathon.

    Centurion-Vaude hatte eine komfortable Situation, denn hinten musste Markus Kaufmann keine Arbeit machen und hätte im Zweifel einspringen können.

    So überquerte der Meckenbeurener mit 1:59 Minuten Rückstand auf Geismayr (3:36:41) die Ziellinie als Dritter. Konny Looser durfte sich vom Publikum am Singener Marktplatz als Zweiter feiern lassen.

    Keinen guten Tag erwischte Lokalmatador Tim Böhme, der nach seiner Trainingspause wegen Krankheit einfach noch nicht fit genug war. Aller Heimmotivation zum Trotz.

    Rundum gelungen: die 16. Auflage
    Auch im Jahr nach den Weltmeisterschaften wurde der Rothaus Hegau Bike-Marathon zum Erfolg. „Es ist immer schwierig nach einem solchen Höhepunkt, wie der WM an den Erfolg anzuknüpfen, aber ich glaube es ist uns mit dieser 16. Auflage gut gelungen“, meinte Stephan Salscheider von der organisierenden Agentur SKYDER SPORTPROMOTION.

    Die Routine in den Abläufen kommt seinem Team und all den Beteiligten im Hegau inzwischen entgegen. „Wir hatten kaum Zwischenfälle wie Stürze und zudem Glück mit dem Wetter. Wir packen rundum zufrieden zusammen“, so Salscheider.

    Weitere Infos und Ergebnisse unter: http://www.hegau-bike-marathon.de