Literarische Topografie: “Die Manns am Bodensee” von Manfed Bosch

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In „,Haben es ganz gut getroffen … ‘ – Die Manns am Bodensee“ zeichnet Manfred Bosch anschaulich und zitatenreich ausgestaltet die vielfältigen Bezüge der Familie Mann zum Bodensee nach.
Die literarische, reich bebilderte Topografie erscheint im Juni im Südverlag.

“Die Manns am Bodensee” von Manfed Bosch

Zahlreiche Erwähnungen des Bodensees finden sich in Briefen, Essays, Tagebüchern und natürlich auch im literarischen Werk der Familie Mann. Manfred Bosch hat die umfangreichen Quellen sorgfältig recherchiert und so eine informative Zusammenschau vorgelegt. Er dokumentiert tatsächliche Aufenthalte ebenso wie im Exil niedergeschriebene Erinnerungen. Den Familienmitgliedern – primär Thomas und Katia Mann, den Brüdern Heinrich und Viktor sowie den Kindern Golo, Klaus, Erika und Monika Mann – sind einzelne Kapitel gewidmet. Damit eröffnet Bosch eine faszinierende Perspektive auf das Leben der Familie und auf die Region.

Manfred Bosch
,Haben es ganz gut getroffen‘ – Die Manns am Bodensee
2018, Originalausgabe.
Hardcover, 144 Seiten, ca. 110 Abbildungen.
Südverlag
ISBN: 978-3-87800-112-6
€ 24,00 [D]
Erscheint am 11. Juni 2018


Schon Thomas Manns Mutter Julia da Silva-Bruhns schwärmte in einem Brief von einer „sehr schönen Fahrt über den Bodensee“. Nach dem Umzug der Familie von Lübeck nach Süddeutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts häuften sich die Berührungspunkte. Die Kinder Golo und Monika besuchten das Internat Schloss Salem; Golo kehrte später in die Region zurück, um dort zu schreiben. Für andere Familienmitglieder war der See oft ein Ort der Erholung. Eingang in die Weltliteratur etwa fand der Bodensee u. a. als „Schwäbisches Meer“, über das Hans Castorp zu Beginn des „Zauberberg“ reist. Die literarische Spurensuche über die Generationen hinweg reicht bis zu Thomas Manns Enkel Frido, der Schirmherr des Weltklosters Radolfzell ist.

Über den Autor
Manfred Bosch, Jahrgang 1947, lebt als freier Autor in Konstanz. Mit dem Bodensee, dem deutschen Südwesten und dem Grenzraum hat er sich in zahlreichen zeit- und literaturgeschichtlichen Darstellungen, Anthologien und Herausgaben befasst sowie entsprechende Ausstellungen kuratiert. Von Martin Walser anerkennend als „literarischer Sekretär der Region“ bezeichnet, hat sich Bosch einen Namen v.a. als Entdecker vergessener, verfolgter, verbotener Autoren gemacht und durch seine Herausgaben wesentlich dazu beigetragen, eben diese Autoren im literarischen Gedächtnis zu bewahren.

Über den Verlag
„Wir bringen Kultur ins Buch“ – der 1945 gegründete Südverlag steht als kleiner, feiner Publikumsverlag für besondere Titel zu literarischen, historischen wie erbaulichen Themen: inhaltsreich, ästhetisch gestaltet und haptisch ansprechend. Darüber hinaus gehören die bekannten Vater und Sohn-Geschichten von Erich Ohser alias e.o.plauen seit Jahrzehnten zum Programm des Südverlags.

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