Wirtschaftskonzil 2018: Trends, Top-Speaker, Foren & Informationen aus erster Hand

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Wirtschaftskonzil 2018: Trends, Top-Speaker, Foren & Informationen aus erster Hand

4 Nationen, 2 Währungen, 1 Wirtschaftsraum am See: Die Vierländerregion Bodensee hat alles, was eine Modellregion für Europa ausmacht. Inspiriert vom Konstanzer Konzil vor 600 Jahren, kommen am 29. Juni beim Wirtschaftskonzil Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen, um sich aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu stellen. Ab 8.30 Uhr haben national sowie global agierende Unternehmen der Region im Bodenseeforum Konstanz die Chance, sich auszutauschen sowie Informationen aus erster Hand zu erhalten. Mit seinen innovativen Ideen, Top-Vorträgen sowie seinem Status als Netzwerkveranstaltung gilt das Wirtschaftskonzil dabei als hochkarätiges, grenzüberschreitendes Forum für UnternehmerInnen.

Zukunftsmusik, Politik & Diskussion
„Megatrends 2018/2038 – die Bodenseeregion baut an der Zukunft“: Mit diesem Impulsreferat blickt der Schweizer Zukunftsforscher Georges T. Roos beim diesjährigen Wirtschaftskonzil in die kommenden Jahre der Vierländerregion, erklärt, wie diese sich als Wirtschaftsstandort weiterhin erfolgreich entwickeln kann und was die ansässigen Unternehmen dafür tun müssen. Einen Blick in die Politik gibt es ebenfalls: Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, hält hierzu ein Keynote-Referat.

Bodenseeforum. Bildnachweis IHK Hochrhein Bodensee / Achim Mende

Vier Diskussionsforen laden zudem zu angeregten Gesprächen ein. Kernthemen sind die Heraus-forderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung, nachhaltiges Wirtschaften sowie die Chancen für Start-ups in der Bodenseeregion. Abgerundet wird die Veranstaltung von einer ganztägigen, interaktiven Ausstellung, bei der regionale Unternehmen ihre aktuellen Entwicklungen und Projekte vorstellen.

Daten & Fakten
Das seit 2015 jährlich ausgetragene Wirtschaftskonzil zielt darauf ab, Denkbarrieren zu überwinden, neue Impulse zu setzen sowie UnternehmerInnen aus der Vierländerregion miteinander ins Gespräch zu bringen. Bisherige Austragungsorte waren Konstanz, Zürich und Schaan. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK), der Stadt Konstanz, der Kantone Schaffhausen, St. Gallen und Thurgau sowie des Landes Baden-Württemberg und des Fürstentums Liechtenstein. Sie wird durch den IBK-Kleinprojektefonds im Interreg V Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein gefördert.

Mehr zum Wirtschaftskonzil 2018, das Programm sowie die Möglichkeit sich anzumelden, gibt‘s unter www.wirtschaftskonzil.org.

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2 Antworten zu Wirtschaftskonzil 2018: Trends, Top-Speaker, Foren & Informationen aus erster Hand

  1. Wirtschaftskonzil 2018: Gemeinsam in eine digitale Zukunft

    Am Freitag, 29. Juni 2018, fand im Bodenseeforum in Konstanz das Wirtschaftskonzil 2018 statt. Die ganztägige Veranstaltung stand im Zeichen der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der Digitalisierung in Wirtschaft und Bildung. Mit Winfried Kretschmann, Ministerpräsident Baden-Württemberg, dem Schweizer Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann und EU-Kommissar Günther H. Oettinger gaben hochkarätige Referenten ihre Ansichten preis.

    Rund 400 Gäste aus der Vierländerregion Bodensee fanden sich bei strahlendem Wetter im Bodenseeforum Konstanz zusammen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Keynote-Referat des EU-Kommissars für Finanzplanung und Haushalt, Günther H. Oettinger, der die Notwendigkeit eines gemeinsamen Vorgehens aller europäischen Staaten betonte: „Europas Weltpolitikfähigkeit können wir nur durch enge Partnerschaft erhalten. Wenn Europa auch 2050 noch relevant sein möchte, geht das ausschliesslich mit einer gemeinsamen Strategie, wirtschaftlicher Stärke und einer gemeinsamen Union.“

    Auch Christian Amsler, Regierungspräsident des Kantons Schaffhausen und Vorsitzender der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) 2018, setzte sich während einer Diskussionsrunde für eine verstärkte Zusammenarbeit der europäischen Länder ein. Diese ist laut Amsler notwendig, um die gesellschaftspolitischen Herausforderungen zu bewältigen. Eine der aktuell großen Herausforderungen ist die Digitalisierung. Ein Phänomen, welches alle Lebensbereiche betrifft. Regierungspräsident Amsler ist zuversichtlich, dass die jungen Lehrerinnen und Lehrer es schaffen werden, die Jugend fit für die Zukunft zu machen und sieht die Digitalisierung als Chance: „Es wurde noch nie so viel kommuniziert, wie heute. Haben wir etwas Optimismus!“

    Brücken für neue Partnerschaften
    In seinen Grussworten wies Dr. Frank Speier, Vorsitzender der IBK-Kommission Wirtschaft, auf die Notwendigkeit hin, die Stärken rund um den Bodensee enger zu vernetzen, um die Region zukunftsfähig zu erhalten. Durch das Wirtschaftskonzil und die Arbeit der IBK sollen Brücken für neue Partnerschaften auch über die Grenzen hinweg ermöglicht und gestärkt werden.

    Vor Ort wurde dieser Austausch durch die ganztägige Ausstellung „Forschung und Innovation aus der Modellregion Bodensee“ erleichtert. Dort vertreten waren unter anderem BioLAGO aus Konstanz und Coobx aus Liechtenstein. BioLAGO ist ein Netzwerk für die Gesundheitsindustrie in der Vierländerregion Bodensee, welche vor Ort eine augmented reality Brille zur Unterstützung der Laborarbeit präsentierte. Die Firma Coobx konzentriert sich auf Lösungsansätze für produktspezifische Problemstellungen bei digitaler Fertigung. Auch in den vier Foren des Wirtschaftskonzils kamen der Erfahrungsaustausch und das Netzwerken nicht zu kurz. 

    Erfolgreicher Abschluss
    Das diesjährige Wirtschaftskonzil rundet einen vierjährigen Veranstaltungszyklus ab, der in einer Kooperation der IBK, der Stadt Konstanz, den Kantonen Thurgau, St. Gallen und Schaffhausen sowie dem Land Baden-Württemberg und dem Fürstentum Liechtenstein durchgeführt wurde. Die Veranstaltungsreihe wird durch den IBK-Kleinprojektefonds im Interreg V Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein gefördert.

    Mehr zum Wirtschaftskonzil 2018 gibt‘s unter http://www.wirtschaftskonzil.org.

  2. Wirtschaftskonzil setzt Impulse für das Startup-Ökosystem Bodensee

    Am Freitag, 29. Juni 2018, fand im Bodenseeforum in Konstanz das Wirtschaftskonzil 2018 statt. Die ganztägige Veranstaltung stand im Zeichen der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der Digitalisierung in Wirtschaft und Bildung. Rund 90 von insgesamt 400 Teilnehmern entwickelten im Hinblick auf die Chancen, Potenziale und Herausforderungen des Startup-Ökosystems Bodensee drei Thesen, welche an die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg Nicole Hoffmeister-Kraut kommuniziert und im Abschlussplenum mit dem Titel „Weichenstellung für die Zukunft“ vom Regierungspräsidenten des Kantons Schaffhausen sowie Vorsitzenden der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) Christian Amsler positiv reflektiert wurden.
    Die Vierländerregion Bodensee verfügt durch den Zugang zu vier deutschsprachigen Märkten (Deutschland, Schweiz, Österreich, Fürstentum Liechtenstein) über ein enormes unternehmerisches Potenzial; diese Aussage wurde von den Teilnehmern des Forums bestätigt. Kapital aus vier Ländern, Talente und Innovatoren, eine grundlegende räumliche Infrastruktur sowie ein großes Interesse in Startups sind vorhanden. „Die Vierländerregion Bodensee bietet einen optimalen Nährboden für ein aufstrebendes Jungunternehmertum. Wir haben diese Standortqualität erkannt und begleiten die Entwicklung der Region als Startup-Ökosystem seitdem aktiv mit. Nun gilt es, Herausforderungen zu erkennen und Potenziale zu nutzen. Aus diesem Grund setzen wir beim heutigen Wirtschaftskonzil die nötigen Impulse für eine kooperative Zukunft.“, so Thorsten Leupold, Geschäftsführer der Bodensee Standort Marketing GmbH (BSM).

    Keynote-Speaker Philipp Kessler (Gründer und Geschäftsführer des Startup Netzwerk Bodensee), Matthias Breier (Start-up Vocita LVC), Dr. Bernd Hilby (WISTO Vorarlberg) und Beda Meienberger (Delegierter FHS St.Gallen; Geschäftsleitung & Expertenkomitee Startfeld St.Gallen) formulierten zusammen mit Moderator Jan Bomholt (Gründer und CEO MeinEinkauf GmbH) in einer Plenumsdiskussion drei Thesen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region im Vergleich zu den umliegenden Metropolen als Startup-Ökosystem zu sichern.

    Diese Thesen beinhalteten den nachhaltigen Ausbau des räumlichen Angebots sowie eine Ergänzung um qualitativ hochwertige Unterstützungsangebote, die Förderung des Wissenstransfers im Hinblick auf eine wachsende und innovative Startup-Kultur und die Entwicklung einer gemeinsamen strategischen Ausrichtung mit einem klaren Profil nach innen und außen. Ebenso die Gewinnung von Corporates und Unternehmern als Mentoren und Investoren für Startups, um den Zugang zu Knowhow und Kapital aus vier Ländern zu gewährleisten.

    Der europäische Leitgedanke, welcher das Wirtschaftskonzil 2018 durch das Keynote-Referat des EU-Kommissars für Finanzplanung und Haushalt, Günther H. Oettinger, begleitete, wurde hier auf regionaler Ebene fortgeführt: Nur durch enge Partnerschaften und eine gemeinsame Strategie, erhält die Vierländerregion wirtschaftliche Relevanz, die weit über die Grenzen der Region hinaus reicht. „Die Stärken rund um den Bodensee seien enger zu vernetzen, um die Region zukunftsfähig zu erhalten. Durch das Wirtschaftskonzil sollen Brücken für neue Partnerschaften auch über die Grenzen hinweg ermöglicht und gestärkt werden“, so auch Dr. Frank Speier, Vorsitzender der IBK-Kommission Wirtschaft.