Mehr internationale Galerien bei der 18. Art Bodensee

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18. Art Bodensee in Dornbirn
13. bis 15. Juli 2018

Mehr internationale Galerien bei der 18. Art Bodensee

60 Galerien, Sonderschau, Installationen und Skulpturen beim Sommer-Kunstsalon
Dornbirn – Die Art Bodensee wird diesen Sommer noch internationaler. Unter den rund 60 Galerien der Sommerkunstmesse vom 13. bis 15. Juli in Dornbirn sind Neuzugänge aus Spanien, Italien und Deutschland. Eine Sonderschau der Galerie Hollenstein, ein Skulpturenschwerpunkt des Kunstraum Dornbirn und eine Installation des Künstlerinnen-Duos Fulterer/Scherrer ergänzen das Angebot.

Die Übersiedelung der Art Bodensee in die neuen Messehallen der Architekten Marte. Marte im vergangenen Jahr hat dem Format viel positives Echo beschert. Klein und fein präsentiert sich der Kunstsalon auch in diesem Sommer. „Die Art Bodensee ist eine Verkaufsmesse und steht für Handel, aber auch für entspannten Kunstgenuss. Auch auf 5000 Quadratmetern neuer Messearchitektur bleibt die Atmosphäre persönlich. Das wissen Besucher und Sammler, die gern hier kaufen, zu schätzen“, bestätigt Messe-Geschäftsführerin Sabine Tichy-Treimel.

Heaven von Matt Mullican. Galerie Johann Widauer. Art Bodensee 2017

Fixstarter und Newcomer
Rund 60 Galerien hat das neue dreiköpfige Beraterinnen-Team aus Projektleiterin Isabella Marte, Architektin Marina Hämmerle und Kulturvermittlerin Ingrid Adamer ausgewählt.

„Es sind heuer mehrere spanische Galerien neu vertreten. Die Messe bekommt mehr internationales Flair“, freut sich Isabella Marte. Neuzugänge gibt es auch aus Deutschland und Italien. Die Mischung von überregionalen und heimischen Ausstellern, von namhaften Galerien und spannenden Newcomern, prägt das Profil der Art Bodensee. Fixstarter aus der Region sind unter anderem die Galerien Arthouse, Feurstein, Maximilian Hutz, am Hofsteig und die Galerie.Z.

Sonderschau mit textiler Installation
Inmitten der Präsentationen der Galerien ist die Sonderschau eine der Attraktionen der Kunstmesse. Als nicht-kommerzielle Institution wurde die Galerie Hollenstein – Kunstraum und Sammlung aus Lustenau – eingeladen, eine prominente Fläche in der Halle 11 zu bespielen. Die textile Installation „Epoca 7“ ist die erste Kooperation der Künstlerin Selina Reiterer (geboren 1985 in Bregenz) und der Gestalterin Daniela Fetz (geboren 1981 in Au/Bregenzerwald).

Ausgehend von einem alten Stickmuster, entwerfen Reiterer/Fetz mit Formen, Farben und Stoffbahnen inmitten der Halle eine textile Landschaft als begehbaren Bereich. „Epoca 7“ ist sowohl Kommentar zur Standardisierung von kreativen Produktionsprozessen, als auch Reaktion auf die spezifische, kleinteilige Architektur einer solchen Messe.

Zeitgenössische Skulptur
Der Kunstraum Dornbirn ist mit Skulpturen von zwei prominenten Tiroler Künstlern vertreten. Parallel zu seiner Ausstellung „Clubcannibal“ im Kunstraum zeigt Thomas Feuerstein auf der Messe das Edelstahl-Duroplast-Objekt „Deep and Hot“. Das Werk des Konzept- und Medienkünstlers ist an der Schnittstelle von Wissenschaft und Philosophie angesiedelt. Eine Vorschau auf die Herbst-Ausstellung im Kunstraum bietet der Bronzeguss von Elmar Trenkwalder. In den monumentalen Objekten des 1959 geborenen Künstlers verschmelzen architektonische Gebilde mit organischen Formen aus der Natur.

Hellsbells
Durch ihre Wandmalereien von überdimensional gezeichneten Frauenkörpern wurde das Künstlerinnenduo Gabriele Fulterer und Christine Scherrer bekannt. Für die Art Bodensee realisieren die seit 2007 kooperierenden Künstlerinnen die Installation „hellsbells. vanité. neijiaquan“ auf der elliptisch geformten Glasfassade der Halle 10. Das Motiv einer geballten Faust, mit Ringen bewehrt, streckt sich den Besuchern beim Eingang entgegen. Die Geste ist zweideutig – zum Schlag geballt oder geschlossen einen inneren Kampf austragend?

18. Art Bodensee in Dornbirn
Messe Dornbirn
Messeplatz 1
6850 Dornbirn (Vorarlberg, AT)

Termin: 13. bis 15. Juli 2018, jeweils 11 bis 19 Uhr

Eintritt:
Erwachsene: 16 Euro
Jugendliche von 15 – 18 Jahren: 14 Euro
Vorverkauf Online: 14 Euro

Mehr Informationen unter: www.artbodensee.info oder www.facebook.com/artbodensee

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Eine Antwort zu Mehr internationale Galerien bei der 18. Art Bodensee

  1. Zufriedene Besucher bei der 18. Art Bodensee

    Messe Dornbirn zieht positive Bilanz – Planung für 2019 läuft bereits
    Dornbirn, 15. Juli 2018 – Erfreuliche Bilanz der 18. Art Bodensee: Am Messe-Wochenende kamen rund 6000 Besucher zum Sommer-Kunstsalon im Dornbirner Messequartier. Sie bewerteten die Messe in einer Befragung ausgesprochen positiv. Auch die Rückmeldungen der 65 Galerien waren erfreulich. Für die nächste Art Bodensee 2019 läuft bereits die Planung.

    International wie nie zuvor präsentierte sich die Art Bodensee in diesem Jahr: 65 Galerien aus sieben Ländern zeigten Werke von über 400 Künstlerinnen und Künstler – aussichtsreiche Newcomer ebenso wie etablierte Namen. Wie in den vergangenen Jahren kamen wieder rund 50 Prozent der Besucher aus Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz und 50 % aus Österreich.

    Insgesamt kamen seit Donnerstagabend rund 6000 Besucher zum internationalen Kunstsalon im Dornbirner Messequartier. Sie sind mit der Messe sehr zufrieden: 97 Prozent empfehlen den Besuch weiter, 95 Prozent wollen auch im kommenden Jahr wiederkommen. Bei der Befragung gaben sie der Art Bodensee die Note 1,7 (nach dem fünfteiligen österreichischen Schulnotensystem). Auch das Rahmenprogramm mit drei Sonderschauen, Führungen und den Kunst.Kids-Workshops wurde gut angenommen.

    Sehr zufrieden ist die Geschäftsführerin der Dornbirner Messe, Sabine Tichy-Treimel: „Die Besucher schätzen ebenso wie die Aussteller die entspannte Atmosphäre der Art Bodensee, die Kunstkauf mit Genuss ermöglicht.“ Das Feedback der Aussteller in vielen persönlichen Gesprächen sei überwiegend positiv, berichtet Tichy-Treimel.

    „Die Messe ist etabliert, hat viele treue Besucher und langjährige Aussteller. Gleichzeitig wissen wir um den wirtschaftlichen Druck vieler Galerien und schärfen deshalb Jahr für Jahr das Profil, um einen optimalen Rahmen für den Kontakt mit Kunden und Interessierten zu schaffen“, so die Messe-Geschäftsführerin. Dabei positioniere sich die Art Bodensee bewusst als Kunstmesse, im Gegensatz zu den vielen designorientierten Veranstaltungen in der Region.

    Die Planungen für die nächste Art Bodensee laufen bereits auf Hochtouren. Zum gewohnten Messetermin sind die Hallen wegen der Großveranstaltung Welt-Gymnaestrada mit über 20.000 Teilnehmern nicht verfügbar. „Für eine an diesem Juli-Termin etablierte Messe ist das natürlich eine besondere Herausforderung“, ist Tichy-Treimel bewusst. „Wir haben in den vergangenen Tagen deshalb viele Gespräche mit den Galerien geführt und prüfen sowohl eine Verlegung des Termins nach vorne als auch nach hinten.“ Eine Entscheidung werde nach weiteren Gesprächen in den kommenden Wochen fallen.

    Ausstellerstimmen
    Andrea Jäger, Galerie die Jägerin
    „Es gefällt uns hier auf der Art Bodensee sehr gut. Die Atmosphäre ist luftig und schön. Wir sind sehr zufrieden.“
    Stefanie Büchele, Galerie 21.06, Ravensburg
    „Wir treffen hier auf der Art Bodensee ein sehr interessiertes, wissbegieriges und begeisterungsfähiges Publikum.“
    Victor Lope, Galerie Victor Lope, Barcelona
    „Die Art Bodensee ist halb Business, halb Urlaub. Wir sind zum zehnten Mal bei der Art Bodensee dabei und haben auch schon weitere Galerien aus Spanien von dieser Messe überzeugt.“
    Michael Sturm, Galerie Sturm, Stuttgart
    „Die Art Bodensee ist ein Kleinod im Bodenseeraum.“
    Maximilian Hutz, Galerie Maximilian Hutz, Lustenau
    „Die Art Bodensee ist wichtig für Vorarlberg und ein toller Schauplatz, um auch Kunst aus anderen Regionen zu sehen.“

    Mehr Informationen: http://www.artbodensee.info oder http://www.facebook.com/artbodensee