DO-DAYS – Flugwochenende mit den Oldtimern der Lüfte: 11. & 12. August 2018

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DO-DAYS – Flugwochenende mit den Oldtimern der Lüfte: 11. & 12. August 2018

Friedrichshafen – Flugschau, Action und Piloten-Feeling: Die DO-DAYS machen das Dornier Museum Friedrichshafen am 11. und 12. August wieder zum Sommer-Treffpunkt für Flieger-Fans und Freunde klassischer Flugzeuge. Die bereits 9. Auflage der DODAYS präsentiert über das ganze Wochenende ein buntes und faszinierendes Programm mit Flugvorführungen, Kinder-Attraktionen, Live-Musik und der Gelegenheit, selbst mal bei einem Rundflug in einem fliegenden Oldtimer den Bodensee von oben zu sehen.

Oldtimer der Lüfte
Da gibt es was zu staunen: Mehr als 50 historische Maschinen warten rund um das Museum und Flugvorführungen steigen mehrmals täglich. Das Gelände rund um das Museum und das angrenzende Rollfeld werden zum Laufsteg für nostalgischen Glanz und moderne Technik. Schon das Fly-In der Gastmaschinen an beiden Tagen ist eine Schau für sich: Dutzende der legendären Do 27-Maschinen und ihre Piloten werden sich hier wieder treffen. Die Bundeswehr zeigt den Hubschrauber CH-53; man darf reinschauen und bekommt von der Crew alles erklärt. Die Flying Bulls aus Salzburg kommen dieses Jahr mit dem US-Weltkriegs-Bomber B 25-J Mitchell. Und an beiden Tagen darf man zu Rundflügen mit aufsteigen: In den Do 27-Fliegern, in Helikoptern und in den Doppeldeckern des Flugwerks Mannheim. Sogar in der legendären dreimotorigen JU 52, der „Tante JU“, geht es wieder hinauf zu Rundflügen über den Bodensee.

Shows in der Luft
Spektakuläre Aktion mit den Akrobaten der Lüfte gibt es gleich zwei Mal täglich. Um 11:30 Uhr und 15:00 Uhr präsentieren die Piloten ihr Können bei Kunstflugvorführungen und Überflügen in der Luft. Wenn der unverwechselbare Klang klassischer Flugmotoren ertönt und die waghalsigen Piloten ihre Figuren in den Himmel zaubern, steigt auch der Adrenalinpegel bei den Zuschauern nach oben. Mit dabei sind in diesem Jahr die Kunstflugmeisterin Petra Unger mit einer Pitts S1S und Kunstflieger Erwin Grundl mit einer Christen Eagle II. Spektakulär wird es auch wenn Pilot Toni Eichhorn mit seiner North American T-28 „Trojan“ aus dem Jahr 1955 in die Luft geht. Zudem präsentieren die Flying Bulls den Weltkriegsbomber B-25 „Mitchell“ und die Piloten der Fliegerstaffel Altenrhein zeigen Formationsflüge.

Kunstflugpilot Toni Eichhorn mit der T-28 Trojan. Fotograf: Sven Vollert

Spiel und Spaß für Kinder und Familien
Für ein buntes Kinder- und Familienprogramm sorgt das Museum mit Käpt´n Blaubär vom Ravensburger Spieleland, Maskottchen-Paraden, Bühnenshows und tollen Mitmach-Aktionen. Das Seehasen-Mini-Dampfbähnle zieht seine Runden und beim großen Tretflieger-Wettrennen gibt´s tolle Preise zu gewinnen. Für strahlende Augen sorgt zudem das Kinderschminken und die Zeppelin-Hüpfburg. In einer Schauwerkstatt kann man live die Restaurierung eines Flugzeugs erleben und die Vorführungen der Flughafen-Feuerwehr sorgen bei der sommerlichen Hitze für Abkühlung. Neu in diesem Jahr sind Rundfahrten im historischen Elektro-Kleinwagen „Dornier Delta“, einem zukunftsweisenden Fahrzeug, das 1972 bei den Olympischen Spiele in München zum Einsatz kam und unlängst wieder fahrtauglich gemacht wurde.

Live-Rock am Rollfeld
Samstagabend steigt die kultige Pilot’s Party mit der Band „Rocksox“: Feiern und tanzen auf der Museums-Terrasse mit Rollfeld-Blick, Sonnenuntergang und den besten Hits der 70er- und 80er-Jahre. Der Eintritt zur Pilot’s Party ist frei. Am Sonntag morgen spielt ein Blasorchester zum zünftigen Frühschoppen mit Bier vom Fass und Wurst vom Grill.

Landshut-Talk mit der Lufthansa Technik
Als die Lufthansa-Maschine „Landshut“ im September letzten Jahres im Bauch einer Antonov An 124 in Friedrichshafen gelandet ist, war der erste Teil ihres Jobs erledigt: In 4000 spannenden und mühsamen Arbeitsstunden hat ein fünfzehnköpfiges Expertenteam der Lufthansa Technik, die Boeing 737 in Fortaleza (Brasilien) demontiert und transportfähig gemacht. Eine technische und logistische Meisterleistung. Projektleiter Martin Brandes sowie weitere Teammitglieder sind am Sonntag, 12. August, zu Gast beim zweiten Landshut-Talk. Sie werden berichten, unter welch abenteuerlichen Bedingungen sie in Fortaleza arbeiten mussten. Das Gespräch findet ab 13 Uhr auf der Festbühne auf der Terrasse statt.

Entspannte Anreise
Die Parkplätze direkt am Museum sind immer schnell voll, deshalb pendeln Oldtimer- und Sonderbusse im Viertelstundentakt vom Hafenbahnhof und vom Hauptbahnhof zum Dornier Museum und wieder zurück. Auch der ZF-Parkplatz P6 steht für die DO-DAYS zur Verfügung, von hier pendeln die Busse im 10-Minuten-Takt. Oder man reist mit öffentlichen Verkehrsmitteln an: Die BOB-Bahnhaltestelle und die Bushaltestellen am Airport sind nur wenige Schritte vom Museum entfernt.

Infos
Das Erlebnis DO-DAYS findet am Samstag, 11. August von 9 – 18 Uhr und am Sonntag, 12. August von 9 – 17 Uhr im und um das Dornier Museum Friedrichshafen statt. Die Pilot’s Party am Samstag beginnt um 18 Uhr bei freiem Eintritt. Tickets für die Rundflüge gibt es direkt vor Ort zu reservieren und zu kaufen. Flüge mit der Ju 52 müssen im Voraus bei der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung (www.dlbs.de) gebucht werden. Das komplette DO-DAYS-Rahmenprogramm, angemeldete Gastflugzeuge und weitere Informationen zu allen Rundflugangeboten sind unter www.dorniermuseum.de abrufbar.

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Eine Antwort zu DO-DAYS – Flugwochenende mit den Oldtimern der Lüfte: 11. & 12. August 2018

  1. Landshut-Projektteam nimmt Arbeit auf

    Friedrichshafen, 18. September 2018 – Die beiden ersten Mitarbeiter des Projektteams, das in den kommenden Jahren für die Erstellung und Umsetzung der Ausstellung rund um die „Landshut“ verantwortlich sein wird, haben ihre Arbeit aufgenommen. Das Team bilden Jannik Pfister als wissenschaftlicher Projektleiter und Dr. Barbara Wagner als kuratorische Projektleiterin.

    Nachdem die 1977 entführte Lufthansa-Maschine „Landshut“ im September 2017 in Friedrichshafen eingetroffen ist, wird nun eine Dauerausstellung in einem neu zu errichtenden Museumsbau vorbereitet. Im Zentrum steht die Geschichte der Entführung wie auch die Auseinandersetzung mit dem Terror der Rote Armee Fraktion (RAF). Dazu wird die Boeing 737-200 C restauriert und in das Ausstellungskonzept eingebettet, das sich zum Ziel setzt, die Ereignisse des Jahres 1977 im zeitgeschichtlichen Kontext anschaulich zu vermitteln.

    Das Projektteam widmet sich derzeit intensiv der Recherche in Archiven und den nächsten Schritten auf dem Weg zu einem wissenschaftlich fundierten Ausstellungskonzept.