RhineCleanUp: 57 Städte machen – über 6 000 Anmeldungen

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57 Städte machen – über 6 000 Anmeldungen

Am 1. RhineCleanUp-Tag werden in fünf europäischen Ländern 57 Städte teilnehmen. Als letzte Kommune wurde heute Monheim (im Rheinland) registriert.

In diesen 57 Städten wurden bis Freitag rund 6000 Frauen und Männer registriert, die am Samstag, 15. September 2018, das Rheinufer von der Quelle in der Schweiz bis zur Mündung in den Niederlanden von Müll säubern wollen. Dazu RhineCleanUp-Medienkoordinator Joachim Umbach: „Ich bin zuversichtlich, dass diese Zahl noch übertroffen wird. Morgen ist Traumwetter. Viele werden einfach kommen und aktiv mitmachen. Wir hoffen auf 8000 und träumen von 10.000.“

Die größte Beteiligung ist bislang in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf zu erwarten. Hier haben sich über 800 umweltbewusste Mitbürger registriert. Köln, Duisburg und Mainz liegen nur knapp darunter.

Der RhineCleanUp-Tag beginnt in allen teilnehmenden Städten um 10:00 Uhr und endet gegen 13:00 Uhr. In Ausnahmefällen wird der Müll auch länger gesammelt. Informationen gibt es auf der Projekt-Website www.rhinecleanup.org. Auf der Website sind alle Städte aufgelistet mit den jeweiligen lokalen Ansprechpartnern.

Stein am Rhein
Hier wird der Bodensee wieder zum Rhein.

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2 Antworten zu RhineCleanUp: 57 Städte machen – über 6 000 Anmeldungen

  1. RhineCleanUp – Breaking News

    Frankfurt macht auch mit!

    Die hessische Metropole liegt zwar nicht direkt am Rhein, trotzdem machen rund 100 Frankfurter beim RhineCleanUp-Tag 2018 mit. Mikosch Siegel, der lokale Ansprechpartner, hat bei den RhineCleanUp-Initiatoren heute angefragt, ob man auch teilnehmen kann, wenn man das Ufer eines Nebenfluss des Rheines säubert. Ingo Lentz vom RhineCleanUp-Team hat sofort zugestimmt: „Willkommen im Klub!“ Gesammelt wird morgen am 15. September entlang des Mainufers. Treffpunkt ist um 10 Uhr der Platz am Café Osten, direkt hinter der EZB.

  2. RhineCleanUp – Zwischenbilanz

    „Unser erster RhineCleanUp-Tag ist ein voller Erfolg“

    Europaweit säubern 10.000 Menschen das Rheinufer

    AM RHEIN – Das Ziel war ehrgeizig. Das Rheinufer sollte am RhineCleanUp-Tag von der Quelle bis zur Mündung von Müll gesäubert werden. Um 10 Uhr traten in 59 Städten und Kommunen – zwischen Chur in der Schweiz und Rotterdam in den Niederlanden – Tausende von engagierten Bürger an, ausgerüstet mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifern. Bereits zwei Stunden später war klar: Dem Aufruf des RhineCleanUp-Teams waren deutlich mehr als die 7000 Frauen und Männer gefolgt, die sich vorher angemeldet hatten – insgesamt waren es am Nachmittag europaweit über 10.000 Teilnehmer. Sichtlich stolz zog Mitinitiator Ingo Lentz eine erste Zwischenbilanz: „Unser erster RhineCleanUp-Tag ist ein voller Erfolg.“

    Den größten Andrang gab es in der NRW-Hauptstadt Düsseldorf, der Heimatstadt der Iniatoren. Hier waren rund 1100 Mitbürger an beiden Ufern des Rheines mit Müllsäcken unterwegs. Dr. Klaus Vorgang vom RhineCleanUp-Team: „Bei uns in Düsseldorf gab es besonders viele ‚freie Müllsammler’, die dort unterwegs waren, wo sie auch sonst spazieren gehen.“

    Sehr engagiert zeigten sich mit jeweils rund 950 Mitmachern auch die Kölner und Duisburger. Christian Stock von der Kölner Initiative „Die K.R.A.K.E.“, im Hauptberuf Schauspieler: „Ich bin überwältigt.“ Auch Duisburg Bürgermeister Manfred Osenger war zufrieden: „Ich wusste, dass ich mich auf meine Duisburger verlassen kann.“

    Auf guten Mittelplätzen der Teilnehmer-Rangliste lagen Mainz (rund 400) sowie Emmerich, Wesel, Krefeld, Wiesbaden und Germersheim mit jeweils rund 200 aktiven Müllsammlern. Laut Berechnungen von Experten der lokalen Müllentsorger haben die über 10.000 Menschen insgesamt zwischen 50 und 80 Tonnen Müll gesammelt. Medien-Koordinator Joachim Umbach ordnet diese Zahlen ein: „Letztlich ist das für uns unwichtig. Wir messen den Erfolg unserer Aktion auch nicht in Tonnen. Uns kommt es darauf an, europaweit ein Zeichen zu setzen und damit das Bewusstsein der Menschen zu verändern.“

    Sein Mitstreiter Thomas de Groote ergänzt: „Uns ist klar, dass wir mit einer solchen Aktion im Jahr die Vermüllung des Rheinufers nicht signifikant verringern können. Aber durch unser europaweites Signal hoffen wir, die Menschen zu erreichen. Sicher wird der eine oder andere in Zukunft davor zurückschrecken, seinen Müll einfach am Rhein abzukippen.“

    Der Erfolg der RhineCleanUp-Premiere hat die Initiatoren ermuntert, sofort die Planung für das nächste Jahr aufzunehmen. Der Termin steht bereits fest: 14. September 2019. Joachim Umbach ist sicher, dass dann die eine oder andere Stadt, die heute noch auf der Teilnehmerliste fehlte, auch dabei sein wird: „Mancher Bürgermeister wird sich morgen sagen: Da wären wir auch gerne dabei gewesen.“ Die Anmeldeliste für das Jahr 2019 ist, so Umbach, ab sofort geöffnet.