Interboot 2018 – Leinen los für E-Antriebe und Innovationen

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Interboot 2018 geht mit 92 Welt- und Messepremieren an den Start – Beim Presserundgang am Vortag standen Elektromotoren, Familienjollen und Luxusyachten im Vordergrund

Interboot 2018 – Leinen los für E-Antriebe und Innovationen

Friedrichshafen – Das schnellste Elektro-Serienmotorboot der Welt, Jollen für jedermann, optimierte Klassiker und Sonderauflagen vom Yacht-Stardesigner: Die 57. Interboot hält von 22. bis 30. September zahlreiche Neuheiten bereit. Immer relevanter werden Elektromotoren, die zunehmend mehr Leistung bringen und sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Auch für SUP Boards gibt es mittlerweile den elektrischen extra Turbo. Vorne mit dabei ist auch das Thema Foiling, das bisher den Profis des Americas Cup vorbehalten war. Übers Wasser fliegen mit modernen Jollen können jetzt auch Einsteiger. Auf der internationalen Wassersport-Messe am Bodensee zeigen 474 Aussteller aus 20 Nationen die große Bandbreite der Branche. Neben zahlreichen Shows und Möglichkeiten zum selbst Ausprobieren sind 92 Premieren an Bord. Beim Presserundgang einen Tag vor Messebeginn wurden einige Neuheiten vorgestellt.

Die fliegende Jolle für jedermann
Den Trendsport Foiling, bei dem man buchstäblich über das Wasser fliegt, gibt es jetzt auch für Einsteiger. Die in Deutschland gebaute Weltpremiere The Foiling Dinghy von AST ist eine moderne Serienjolle, die Foiling für alle ermöglicht. Ein wenig Jollenerfahrung genügt, denn die Foils müssen nicht eingestellt werden und verzeihen Fehler beim Segeln.

Stabile, familienfreundliche Gleitjolle
„Spaß hoch drei, null Stress” – dafür steht die Gleitjolle von ePoH mit Ausleger und Schwimmkörpern. Die Jolle gleitet bereits ab Windstärke drei, stabilisiert in Schräglage, toleriert Fehler und gibt Sicherheit. Dadurch ist sie sportlich zu segeln, aber auch familienfreundlich und ermöglicht einen schnellen Lernfortschritt für den ambitionierten Jungsegler.

Mehr Bewegungsfreiheit durch optimale Platznutzung
Die neue Generation der Jeanneau Sun Odyssey zeichnet sich durch eine intelligente Aufteilung an Bord aus. Die Raumgestaltung auf 4,29 Meter Breite wurde einfach gehalten und der Platz unter Deck optimal genutzt. Die Anordnung der Sitz- und Ablagemöglichkeiten der 13 Meter langen Yacht vermitteln der Crew den Eindruck einer Großyacht und sorgen so für Bewegungsfreiheit. Bei der Inneneinrichtung treffen maritime Elemente wie helle Polster, Deckenverkleidung und Hölzer auf puristische, sportliche Linien. 90 Quadratmeter Segelfläche am Wind bei 2,20 Meter Tiefgang sprechen für die guten Segeleigenschaften von Jeanneau.

Die neue Generation der Sun Odyssey. Foto © INTERBOOT 2018

Edler Daycruiser mit pastellfarbenem Pfiff
Die Weltpremiere der Sonderauflage des 8,85 Meter langen Daycruisers Windy 29 Coho GT von Hochmuth Bootsbau AG ist mit reichlich Kraft unter der Haube unterwegs. Ausgestattet mit einem Achtzylinder-382-PS-Diesel (Volvo-Penta) mit Duoprop-Antrieb lässt er in puncto Speed kaum Wünsche offen. Die Optik der großen Schwester der erfolgreich lancierten Windy 26 Kharma Signature Edition wurde sowohl durch ein pastellfarbenes Rumpfdesign, als auch durch edle Materialien wie hochglanzpoliertes Niro und Kunstlederbezüge geschärft.

Innovativer Neo-Style auch mit zwei E-Außenbordern
Möchten Sie lieber mit Elektro- oder Benzinmotor übers Wasser gleiten? Bei der Greenline Neo Open von pro Nautik AG entscheiden Sie: jeweils 80 PS stark sind die beiden Torquedo Twin Deep Blue Elektromotoren und leisten eine Reisegeschwindigkeit von 16 Knoten bei 20 Knoten (37km/h) Topspeed. Der Hochleistungsakku ermöglicht bei sechs Knoten Fahrt eine Reichweite von 40 Seemeilen (74 Kilometer). Wer sich für zwei 300-PS-Benzinaußenborder entscheidet, kommt auf eine Reisegeschwindigkeit von rund 65 km/h.

Luxus-Tagestender vom Stardesigner
Die CRANCHI E26 Classic ist die Inboarder-Variante des neuen Wurfes der italienischen Werft in Zusammenarbeit mit ihrem Star-Designer Christian Grande, der für seine Yachtentwürfe mehrfach ausgezeichnet wurde. Modern und klassisch zugleich – die weinroten Sessel, Verkleidungen und Liegefläche fallen sofort ins Auge. Mit bis zu 350 PS feiert der Tagestender auf der Interboot seine Deutschlandpremiere. Eine Länge von 7,85 Metern und 2,49 Meter Breite machen das Boot gut trailerbar.

Schnellstes Elektro-Serienmotorboot der Welt
Mit einem Top-Speed von 51,3 Knoten (95 km/h) ist die SAY 29 E derzeit konkurrenzlos. Die Technologie kommt von Kreisel Electric aus Österreich und erreicht eine Spitzenleistung von 360 kW. Der Rumpf aus reinem Carbon-Composite wiegt nur 400 Kilo. Beides sorgt für eine ansatzlose Beschleunigung und den Weltrekord mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 89 km/h.

SUP mit E-Antrieb und kleiner U-Scooter
Stand-Up Paddling ist eine Trend-Wassersportart. Wer es gemütlich angehen lassen will, lässt sich von einem kleinen E-Antrieb von Bootspunkt/Ditoma anschieben und wird damit bis zu 10 km/h schnell.

Sublue von sk8te4u sports production ist aktuell der kleinste und leistungsfähigste Unterwasser-Scooter. Er wiegt nur 2,9 KiIogramm im handlichen Format mit zwei kräftigen 260-Watt-Motoren und macht die Flossen beim Tauchen überflüssig.

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2 Antworten zu Interboot 2018 – Leinen los für E-Antriebe und Innovationen

  1. Interboot lichtete ihren Anker zur Fahrt am ersten Wochenende

    23. September 2018 | Friedrichshafen – Spaß im erfrischenden Nass versprach die 57. Interboot am ersten Wochenende. Rund 33 000 Besucher ließen sich auf der internationalen Wassersport-Ausstellung von Segel-, Motor- und Elektrobooten, Kanus, Kleidung sowie Zubehör inspirieren. „Ein Highlight waren die Motosurf Demorennen auf dem Bodensee und die Vorführungen auf dem Messe-See. Die Shows haben zahlreiche Zuschauer angelockt“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Noch bis zum 30. September zeigt die Interboot Neuheiten und Produkte sowie die ganze Bandbreite des Wassersports.

    Die Interboot steht für emotionale Erlebnisse sowohl in den Hallen, als auch auf dem Wasser. Über 33 000 Besucher haben sich am Wochenende dafür entschieden, sich auf dem Messegelände zu informieren und den Wassersport hautnah zu erleben“, erklärt Messechef Klaus Wellmann. Ebenfalls gut besucht war der Interboot Hafen, wo rund 100 Boote zum Probefahren bereit liegen. Am ersten Wochenende boten die Regatten und Sportveranstaltungen, darunter die Motosurf Demorennen, die Interboot Trophy und die Oldtimer Regatta an der Friedrichshafener Uferpromenade Sporterlebnisse zum Mitfiebern. Mitten drin statt nur dabei ist das Motto der Funsport-Becken in Halle B1: Die stehende Welle lockte viele Wasser-Fans aufs Brett und versprach Indoor-Surf-Vergnügen. Im neuen Stand-Up Paddling-Testbecken tummelte sich der Nachwuchs und vollführte die ersten Stand- und Paddel-Versuche auf den aufblasbaren Brettern.

    Die Interboot präsentiert von Samstag, 22. bis Sonntag, 30. Oktober 2018 täglich von 10 bis 18 Uhr die ganze Welt des Wassersports, der Interboot-Hafen lädt täglich bis 19 Uhr zum gemütlichen Sundowner. Die Halle B1 ist am Donnerstag zum Sunset Shopping bis 21 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Die Familienkarte ist für 28 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren bezahlen 5 Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.interboot.de

  2. Spritziges Vergnügen: Interboot lockt wassersportaffines Publikum an den Bodensee

    Friedrichshafen – Glitzerndes Wasser, glänzende Boote und jede Menge Action standen bei der 57. Auflage der Interboot im Mittelpunkt. Neun Tage lang waren 86 500 Wassersportfans (2017: 86 400) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Messegelände in Friedrichshafen zu Gast und ließen sich von 474 Ausstellern und den neuesten Trends inspirieren und zum Kauf überzeugen. „Die Interboot als zweitgrößte Wassersportmesse in Deutschland zeigte wieder einmal, wie beliebt das Hobby im kühlen Nass ist. Mehr als 86 000 Besucher auf dem Messegelände und viele Zehntausende am Interboot-Hafen erlebten die vergangenen Tage Wassersport-Vergnügen“, berichtete Messechef Klaus Wellmann. Ein Anziehungspunkt war das Mitmach-Areal in Halle B1, wo im neuen SUP Testbecken Paddelversuche und auf der stehenden Welle Surf-Erfahrungen gemacht wurden. Rasant und spritzig unterwegs waren die Fahrer der Motosurf-Demorennen auf dem Bodensee. Spätsommergefühle weckte auch der Messe-See, wo Wakeboarding und Schnuppersegeln bei bestem Wetter auf dem Programm standen.

    Die Interboot präsentierte in acht Hallen ein breites Spektrum an Booten, Mode und Zubehör. „Die Stimmung in der Ausstellerschaft war größtenteils gut. Vor allem die Motorbootaussteller verzeichneten zahlreiche Geschäftsabschlüsse und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft“, resümierte Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Die Mischung aus Produktschau sowie Wassersport-Events und Testmöglichkeiten kommt seit Jahren hervorragend bei Besuchern und Ausstellern an.“ Neu und stark angenommen wurde das Interboot-Gewinnspiel mit acht Traumreisen, die die Sieger an Wassersport-Hotspots entführen.

    Eine positive Bilanz zogen auch die Aussteller: „Wir haben in diesen Messe-Auftritt sehr viel investiert und 24 Boote auf der Interboot präsentiert, da wir großen Wert auf die süddeutschen Wassersportler legen und hier auch viele Kunden erreichen. Unser Verkaufsziel für die Messe war bereits am Samstag erfüllt“, betonte Peter Nürnberger, geschäftsführender Gesellschafter Europe Marine. Auch in der Schweizer Halle bewertete Urs Hausammann, Geschäftsführer Hausammann Caravans + Boote AG die neun Interboot-Tage als erfolgreich: „Die Besucher waren sehr interessiert. Dies mündete in zielführenden Gesprächen. Die Interboot bietet jedes Jahr eine gute Plattform, um neue Kontakte zu knüpfen. Unter der Woche war zwar etwas weniger los, aber dafür waren die Gespräche intensiver. Wir sind grundsätzlich mit dem Messeverlauf zufrieden, zumal wir nach Messe-Ende mit weiteren Abschlüssen rechnen. Unsere Erwartungen werden daher erfüllt.“ Ähnlich sieht das Horst von Hörsten, Geschäftsführer Hallberg-Rassy Deutschland GmbH: „Die Interboot verlief für uns so wie erwartet und erhofft: Wir haben insbesondere an den Wochenenden viele neue Kontakte und auch Bestandskunden an unserem Stand begrüßen können. Als Wassersportmesse in der DACH-Region hat die Interboot für uns eine wichtige Bedeutung und wir werden auch nächstes Jahr wieder mit an Bord sein.“

    Sonne, Boote und Bodensee – der Interboot-Hafen war mit seinen rund 100 Wasserfahrzeugen ein Anziehungspunkt an der Friedrichshafener Uferpromenade. Auch als Startpunkt für Regatten und Rennen sowie für zahlreiche Testfahrten erfreute sich der Messe-Standort am Bodenseeufer großer Beliebtheit. „Viele Interessierte nutzten die Möglichkeit ein potenzielles Boot Probe zu fahren, was häufig ausschlaggebend für die Kaufentscheidung war“, erklärte Dirk Kreidenweiß. Am zweiten Interboot Wochenende stachen bei der Kampagne Start Boating Wassersportbegeisterte und -neulinge vom Hafen aus in See.

    In einem neuen Modus fand die SUP Team Challenge 2018 statt: Im Testbecken in Halle B1 ging es neben der besten Zeit vor allem auch um Geschicklichkeit. Zehn Zweierteams traten in drei Runden gegeneinander an. Den Sieg erpaddelten die SUPtronauten Alexander Stertzig und Philipp Mrozig aus Konstanz. Die Gewinner fahren im Februar in die Karibik zur British Virgin Island SUP Challenge powered by The Moorings.

    Wassersport-Erlebnisse verspricht die nächste Interboot vom 21. bis 29. September 2019.