«Literatur kann man sehen» im Museum Würth Rorschach

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«Literatur kann man sehen»
Hans Magnus Enzensberger | Günter Grass | Hermann Hesse

Ausstellungsdauer: 24. August 2018 bis 28. April 2019
Ausstellungsort: Forum Würth Rorschach Churerstrasse 10, 9400 Rorschach
Öffnungszeiten: April bis September, täglich, 10.00 —- 18.00 Uhr, Oktober bis März, Dienstag —- Sonntag, 11.00 —- 17.00 Uhr
Eintritt: frei

Mit «Literatur kann man sehen» präsentiert das Forum Würth Rorschach Werke dreier berühmter Literaten aus einer anderen Perspektive. Denn nicht ihr schriftstellerisches OEuvre steht im Blickpunkt, sondern das weniger bekannte, bildnerische Werk von Hans Magnus Enzensberger, Günter Grass und Hermann Hesse.

«Literatur kann man sehen» im Museum Würth Rorschach

Die jeweiligen Hintergründe für dieses künstlerische Schaffen variieren dabei deutlich. Für Hans Magnus Enzensberger sind seine Literatur- und Sprachautomaten, sein «WortSpielZeug», eine Art spielerischer Exkurs, der «Tänze der Sprache» möglich werden lässt. Günter Grass, der Kunst studierte, sah sich zu Beginn seiner Laufbahn dagegen tatsächlich mehr als bildender Künstler denn als Schriftsteller und liess Zeit seines Lebens nie von seiner zeichnenden und bildhauerischen Tätigkeit ab. Hermann Hesse kam in einer Lebenskrise zum Malen und sah sich immer als «Dilettant» auf diesem Gebiet. Gleichwohl hielt er rückblickend 1924 fest «Als Dichter wäre ich ohne das Malen nicht so weit gekommen.» Ein Satz, der das entscheidende gemeinsame Motiv aller drei Literaten nahelegt, geht es doch vor allem anderen um das
Inspirierende und sich wechselseitig Befruchtende zwischen den künstlerischen Disziplinen.

Begleitprogramm: Das detaillierte Kulturprogramm ist auf der Website www.wuerth-haus-rorschach.ch einsehbar.

Über das Forum Würth Rorschach
Das Forum Würth ist der museale Bereich im Würth Haus Rorschach. Seit der Eröffnung im April 2013 werden auf rund 600 m² Ausstellungsfläche regelmässig wechselnde Ausstellungen gezeigt. Die Basis dieser Aktivitäten ist die über 18.000 Werke umfassende Sammlung Würth, deren Grundstein in den 1960er Jahren von Reinhold Würth gelegt wurde. Die Akzente der Sammlung liegen auf Skulpturen, Malerei und Grafiken vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Neben dem immer bedeutender werdenden Bereich der «Klassischen Moderne», die durch Künstler wie Max Beckmann, Max Ernst, Ernst Ludwig Kirchner, Edvard Munch, Emil Nolde oder Pablo Picasso eindrucksvoll in der Sammlung vertreten ist, sind es insbesondere die Bereiche Plastik und Skulptur, die mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Bildhauer wie Eduardo Chillida, Alfred Hrdlicka, Robert Jacobsen, Henry Moore, Tony Cragg, Anish Kapoor oder Bernar Venet bereichern die Sammlung. Mit ganzen Werkblöcken sind Künstler wie Hans Arp, Horst Antes, Georg Baselitz, Max Bill, Christo und Jeanne-Claude, Anselm Kiefer, Bernhard Luginbühl u. a. in der Sammlung vertreten. Darüber hinaus gibt es ein vielfältiges Kulturprogramm bestehend aus musikalischen, cineastischen, literarischen, künstlerischen und kulinarischen Veranstaltungen.

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