21. JAZZ am SEE 2019 “Grenzgänge – Jazz und mehr”

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21. JAZZ am SEE 2019 “Grenzgänge – Jazz und mehr”

Von Anfang an steht JAZZ am SEE für außergewöhnliche musikalische Grenzgänge, Begegnungen verschiedener Kulturen und Genres und großer Stimmen des Jazz. Ein Konzert mit der Musikerlegende Charlie Mariano war der Beginn der Reihe. Viele weitere unvergessliche Konzerte mit beeindruckenden Künstlern aus der ganzen Welt folgten.

Starke Frauenstimmen aus der ganzen Welt sind im diesjährigen Programm unter anderem ein Schwerpunkt. So verschieden deren kulturellen Wurzeln sind, so unterschiedlich sind ihre gesanglichen Ausdrucksformen, so grenzenlos ist ihre Musik. Wir nennen es global vokal. Darüber hinaus gibt es musikalische Entdeckungen und Wiederbegegnungen und im Rahmen des Bodensee-Festivals 2019 eine ganz besondere Begegnung.

Neugierig geworden? Wir laden herzlich ein, uns auf diesen vielseitigen akustischen Reisen zu begleiten, denn Musik kennt keine Grenzen. Alle Konzerte finden in der ev. Gnadenkirche Allensbach um 20 Uhr statt.

NES. Foto © Nerea Coll


NES “AHLAM” | Fr. 8. Februar 2019
Nesrine Belmokh – vocal, cello | Matthieu Saglio – cello | David Gadea – perc.

Musikalischer Schmelztiegel der besonderen Art. Den Auftakt macht ein Trio dessen Musik sich zwischen traditioneller arabischer Musik, Jazz und Welt bewegt. Drei Künstler, drei Sprachen, drei Instrumente. Im kulturellen Schmelztiegel Valencia fanden sie zusammen Nesrine Belmokh, Sängerin und Cellistin mit französisch-algerischer Abstammung arbeitete mit Dirigenten wie Lorin Maazel und Daniel Barenboim zusammen und trat mit dem Cirque du Soleil auf internationalen Tourneen auf. In drei Sprachen mit verletzlicher, mal sonorer Stimme voller Emotionalität und mit ihrem virtuos charismatischen Cellospiel entführt die außergewöhnliche Künstlerin in ferne Klangwelten. „An exceptional artist, a wonderful voice“ (Placido Domingo).

PAOLO FRESU (tr, flh) & LARS DANIELSSON (kb) “SUMMERWIND” | Mi. 27. März 2019
Eindringliche Melodien, gekonnte Reduktion, traumhaftes Zusammenspiel. Der schwedische Meister des Wohlklangs an Bass und Cello Lars Danielsson mit seinem feinen Gespür für so einfache wie eindringliche Melodien trifft auf einen der lyrischsten Trompeter Europas, Paolo Fresu, der mit seinen luftigen Tönen seiner Musik eine ganz eigene Ausdruckskraft gibt. „Summerwind“ ist ihr erstes gemeinsames Projekt, voller Poesie mit fast meditativem Charakter und ein traumhaftes Zusammenspiel.

INDRA RIOS-MOORE QUARTET „CARRY MY HEART” | Fr. 3. Mai 2019
Preisgekrönte Jazzstimme und Interpretationen. Die New Yorker Jazzsängerin mit puertoricanischen Wurzeln und dänischer Zweitheimat Indra Rios-Moore ließ die Jazzszene mit ihrer warmen Jazzstimme und seelenvollen Interpretationen aufhorchen. Ihre Jazz-Auffassung ist von emotivem Gospel, erdigem Blues-Verständnis und der Popmusik geprägt. 2010 wurde sie mit dem Danish Music Award ausgezeichnet, weitere folgten.

YOUN SUN NAH „RELEASE”-TOUR 2019 | Mo. 20. Mai 2019
Youn Sun Nah – vocals | Pierre-François “Titi” Dufour – perc., cello | Tomek Miernowski – guitar, bass, keyboards

Die Ausnahmesängerin und magische Stimme mit neuem Trio für nur sieben Konzerte in Deutschland. „Ganz große Kunst” befindet die internationale Presse über die Koreanerin, die sich in ihrer zweiten Wahlheimat Frankreich längst zum Weltstar etabliert hat. Die südkoreanische Vokalakrobatin Youn Sun Nah besitzt eine der ausdrucksstärksten und außergewöhnlichsten Stimmen des zeitgenössischen Jazz und gehört zu den schillerndsten und erfolgreichsten Jazz & Beyond Künstlerinnen unserer Zeit. Bei ihrer Release-Tour 2019 setzt sie auf den intimen Rahmen einer Trio-Besetzung im vornehmlich akustischen Soundgewand, das sowohl ihre unverwechselbare und eindringliche Stimme als auch ihre Storytelling-Fähigkeiten in den Fokus rückt.

CUNCORDU E TENORE DE OROSEI & ERNST REIJSEGER (cello) „THE FACE OF GOD“ | Mo. 27. Mai 2019
Traditionelle sakrale Gesänge und weltliche Lieder aus Sardinien treffen auf Cello-Solo-Kompositionen. JAZZ UND MEHR… der besondere musikalische Grenzgang im Rahmen des Bodensee-Festivals Cuncordu e Tenore de Orosei ist eines der führenden Ensembles im Bereich der traditionellen sardischen Vokalmusik und ein fünfstimmiges Männergesangsensemble, das sich der hohen Kunst des polyphonen a-cappella- Gesangs Sardiniens widmet, der zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem vielfach ausgezeichneten niederländischen Cello-Virtuosen und Komponisten Ernst Reijseger. Er zählt zu den großen musikalischen Grenzgängern. Bei ihm trifft Jazz und zeitgenössische Musik auf Folklore und Ethno. Er gibt Solokonzerte, komponiert für Barockorchester als auch Filmmusiken, u.a. für Werner Herzog.

Ausführliches Programm 21. JAZZ am SEE, VVK JazzPass und Einzelkarten: Kultur- und Verkehrsbüro Allensbach, Tel. +49 (0) 7533 / 801 35. www.allensbach.de. kulturbuero@allensbach.de

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