Das Rebgut Haltnau ist wiedereröffnet

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Das Rebgut Haltnau ist wiedereröffnet

Das bekannte Rebgut Haltnau bei Meersburg wurde am Freitag, 5. Juli, offiziell wiedereröffnet. Rund 80 Gäste waren der Einladung gefolgt. Sie konnten sich an diesem schönen Sommerabend ein umfassendes Bild der Sanierungsarbeiten machen.

Nach fast zweijähriger Sanierung luden die Spitalstiftung und die Pächter des Rebgutes, Hubert Böttcher und Stephan Düringer, zur Eröffnung ein. Unter anderen war der Bürgermeister der Stadt Meersburg, Robert Scherer, die Stiftungs- und Gemeinderäte der Städte Konstanz und Meersburg, beteiligte Handwerkerfirmen, Architekten und Planer der Einladung gefolgt.
Sichtbar neu gestaltet sind die eleganten Gasträume, die großzügige Terrasse, die Außenfassaden der Gebäude, ein themenbezogender Spielplatz für Kinder, der neue Steg und das „Rebtürmle“, inmitten der dortigen Weinberge. Viele große Maßnahmen wurden im Gebäude selbst durchgeführt, z. B. die zeitgemäße Küche und ein moderner Brandschutz. Außerdem modernisierte die Stiftung die oberen Wohnungen. Die Stiftung achtete besonders auf eine Umweltfreundlichkeit, indem sie u. a. eine Pelletheizung sowie wärmedämmende Fenster einbauen ließ.

Die Bilanz stimmt
Die Kosten belaufen sich bis dato auf 1,8 Millionen Euro und liegen damit rund 2,6 Prozent unter den veranschlagten Etat. Der Konstanzer Bürgermeister Andreas Osner zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis, nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch mit der gelungenen Generalüberholung der Haltnau. „Es ist keine leichte Aufgabe, ein großes historisches Gebäude sowie Nebengebäude zu sanieren und dabei die Kosten stets im Rahmen zu halten. Zum einen möchte das natürlich jeder Verantwortliche, zum anderen tritt viel Unvorhergesehenes zu Tage, was man zu Planungsbeginn einfach noch nicht wissen konnte. Hier ist es gelungen, beispielhaft sogar, und das betone ich an dieser Stelle und danke allen, die mitgeholfen haben“, sagte der Bürgermeister.

Das Rebgut Haltnau ist wiedereröffnet. Quelle: Spitalkellerei Konstanz

Sitftungsdirektor Andeas Voß ergänzte: „Eine weitere Steigerung der Attraktivität des Gebäudeensembles konnten wir mit einer zeitgemäßen Beleuchtung der Gehwege bewerkstelligen. Hier stießen wir bei der Stadt Meersburg auf großes Entgegenkommen. Es ist ein Beispiel, wie gut Kooperationen sein können.“ Ein weiteres Beispiel erfolgreicher Kooperationen sei der Neubau des Steges, der zur Haltnau gehört und den die Stadtwerke Konstanz zur Hälfte finanzierte. Dieser kostete insgesamt 250.000 Euro.

Das Gebäudeensemble ist als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung eingetragen und gehört seit dem Jahr 1272 zur Spitalstiftung Konstanz. Der Stiftungsdirektor betonte auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde. Man habe bei allen Maßnahmen dem Denkmalschutz Rechnung getragen. Schließlich sei es gut und wichtig, das historische Erbe wertzuschätzen und wo auch immer möglich, zu erhalten.

Bei vielen fröhlichen Gesprächen und Wein von der Spitalkellerei Konstanz sowie badischen „Dünnele“ klang der Abend zu später Stunde aus. Für gute Laune sorgte auch die Dixieband „Jakobine hot 7“.

Quelle: Spitalkellerei Konstanz

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