Oberschwabenschau – Ein Fachtag für die Landwirtschaft – 12. bis 20. Oktober 2019 – Ravensburg

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12. bis 20. Oktober 2019 | Ravensburg

Oberschwabenschau – Ein Fachtag für die Landwirtschaft

Verbrauchermesse und Fachmesse – die Oberschwabenschau ist beides in einem. Dieses Jahr gibt es zum zweiten Mal einen Agrarfachtag auf der Messe: Am Mittwoch, 16. Oktober, werden landwirtschaftliche Themen besonders großgeschrieben. Fachbesucher aus dem Bereich Landwirtschaft sind herzlich eingeladen. Sie haben an diesem Tag freien Eintritt. Zum Programm tragen etliche Messe-Aussteller bei. Es gibt Vorträge und Workshops, Referate und Diskussionen.

Das Veranstaltungsprogramm am Agrarfachtag bündelt viele aktuelle Fragen und Themen: Unkrautregulierung durch Bodenbearbeitung. Automatisierte Fütterung. Landschaftspflege mit Schafen. Neues zu Erntetechnik, zu Melkrobotern, Brennholz und zur Gülle-Ausbringung. Ein mobiles Sägewerk wird vorgestellt, und Landwirte können sich informieren, wie sie Hautkrebs vermeiden können.

Oberschwabenschau. Foto © Felix Kästle

Ein Schwerpunkt bei der Milch
Für viele Milchbauern aus der Region besonders nützlich: Omira ist dieses Jahr wieder mit dabei auf der Oberschwabenschau und beteiligt sich auch am Agrarfachtag. Den ganzen Mittwoch über gibt es regelmäßig Vorträge vom Omira-Experten. Es geht um Kälberaufzucht als Grundlage erfolgreicher Milchviehhaltung und um Reinigung und Desinfektion im Kuhstall. Um 10.30 Uhr beginnen die Veranstaltungen. Überall auf dem Freigelände ist etwas los, ebenso auch an Messeständen in den Messehallen 9 und 10. Erstmals hat das Messe-Team einen Vortragsbereich eingerichtet. Den findet man in Halle 8, dem Leibinger Festzelt. Spannender Abschluss wird eine Podiumsdiskussion sein, die um 16 Uhr dort im Festzelt beginnt: „Volksbegehren Artenschutz – was sind die Auswirkungen?“ lautet das Thema – ein Thema, das seit Wochen in der Region für viele erhitzte Gemüter und Debatten sorgt. Auf dem Messe-Podium werden Vertreter der Landwirtschaft auf Naturschützer und Politiker treffen.

Plattform für fachlichen Austausch
„Die Oberschwabenschau gehört seit vielen Jahrzehnten fest zum Terminkalender der Landwirte hier in der Region“, sagt Stephan Drescher, der Messeleiter der Oberschwabenschau. „Wir wollen, dass sich so ein Tag auf der Messe für unser Fachpublikum richtig lohnt!“ Deswegen wurde 2018 erstmal der Agrarfachtag am Messe-Mittwoch organisiert. Er wurde als neue Plattform für den fachlichen Austausch geschaffen und kam gleich gut an. „Die Landwirtschaft steht vor sehr großen Herausforderungen“, sagt Stephan Drescher. „Der Agrarfachtag auf der Oberschwabenschau ist mehr als nur ein Kollegentreff: Er ist eine Plattform für den fachlichen Austausch, für Diskussionen und Innovationen.“

Mehr unter www.oberschwabenschau.de.

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2 Antworten zu Oberschwabenschau – Ein Fachtag für die Landwirtschaft – 12. bis 20. Oktober 2019 – Ravensburg

  1. Oberschwabenschau – Neun erlebnisreiche Tage

    Noch ist es ruhig rund um die Oberschwabenhalle, aber hinter den Kulissen geht es zu wie im Bienenstock. Denn bald ist wieder Oberschwabenschau: Am 12. Oktober geht es los, bis 20. Oktober. 17 Messehallen und rund 600 ganz unterschiedliche Aussteller sorgen dafür, dass es auf der großen Landwirtschafts- und Verbrauchermesse vieles zu entdecken gibt. Zahlreiche Gastronomen bewirten die Gäste. Einer ist neu und setzt Akzente: Thomas Pomorin aus Steibis eröffnet ein neu geschaffenes Bierzelt mit großem Biergarten und Allgäuer Flair. Es liegt direkt vor der Oberschwabenhalle im Süden des Geländes. Gäste und Aussteller können dort abends gemütlich zusammensitzen, wenn die Messehallen bereits geschlossen haben.

    „Die Gäste sollen sich wohlfühlen bei uns auf dem Gelände. Wir freuen uns, wenn alle sich gut unterhalten, viel erleben und lange bleiben“, sagt Messeleiter Stephan Drescher. Dafür wurden für die 52. Oberschwabenschau ein paar Stellschrauben gedreht, damit es noch gemütlicher wird. Überall auf dem Gelände werden Sitzbänke verteilt, besonders bequeme Modelle der Manufaktur Bahu aus Schlier. Das Rahmenprogramm wurde ausgeweitet, damit es noch mehr Gäste anspricht. Und der neue Biergarten „Farny Musikalm” soll Besucher dazu einladen, ihren Abend auf dem Messegelände ausklingen zu lassen. „Die Messe macht um 18 Uhr Feierabend. Bislang sind um 18 Uhr auch alle Lichter ausgegangen“, sagt Drescher. „Das ändern wir jetzt. Die Messe schließt zwar weiterhin um sechs, aber wer mag, kann gern länger bleiben. Das Gelände rund ums neue Bierzelt bleibt bis 20 Uhr geöffnet. Für unsere Aussteller bietet sich das ebenfalls an, für ein Feierabend-Getränk. Ebenso für alle Nachbarn und Ravensburger. Denn jeder kann kommen, die „Farny Musikalm” ist ab 17 Uhr auch von außen zugänglich, ohne Messe-Ticket. Bei uns soll ein gemütlicher After-Work-Treffpunkt entstehen. Ein Ort, an dem sich Messe und Stadt begegnen.“

    Der richtige Mix
    Drumherum bietet die Oberschwabenschau das, was das Publikum und die vielen Stammgäste von der Landwirtschafts- und Verbrauchermesse erwarten: einen bunten Mix aus Vertrautem und Überraschendem, Bewährtem und Neuem. Das Messe-Team um Stephan Drescher erwartet an neun Messetagen über 90.000 Besucherinnen und Besucher. Viele kommen aus der näheren Umgebung und Oberschwaben, andere reisen von der Alb und aus dem Allgäu an. Auch Gäste aus Hohenlohe, Franken, Vorarlberg oder Tirol werden immer häufiger gesehen. Verbraucher finden viel Nützliches für ihren Alltag: rund um Hausbau und Sanierung, Ernährung und Hauswirtschaft, Energie und Mobilität. Die Aussteller kommen aus dem In- und Ausland, aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Indien. Die etwa 600 Messestände sind quasi ausgebucht. Unter den neuen Ausstellern ist dieses Jahr der Spielwaren-Hersteller Ravensburger. Auch die Molkerei Omira, im Vorjahr von vielen schmerzlich vermisst, ist dieses Jahr wieder mit dabei. Ein neues Konzept begegnet den Messebesuchern in Halle 2 direkt hinter der Oberschwabenhalle, in der Themenhalle über Ravensburg, die im Jubiläumsjahr 2017 geschaffen wurde. Dieses Jahr werden dort erstmals Aktionstage zu Themen wie Sport, Musik und Umwelt organisiert. Statt einer Bühne wird mitten in der Halle eine Aktionsfläche eingerichtet, wo Ravensburger Gruppen und Vereine auftreten werden.

    Agrarfachtag
    Gezielt ausgebaut hat man die Angebote fürs Fachpublikum. Das zeigt besonders der Agrarfachtag am Mittwoch, 16. Oktober. Der Fachtag wurde im Vorjahr das erste Mal organisiert, es gab Vorträge, Workshops, Vorführungen und Referate. „Diese Plattform kam 2018 gut an. Natürlich knüpfen wir daran an“, sagt Stephan Drescher. Diesmal werden es rund 50 Einzelveranstaltungen sein. Am Agrarfachtag wird es um aktuelle Trends und Entwicklungen gehen, um Fachwissen, nützliche Produkte und Dienstleistungen. „Viele nutzen den Tag, um sich mit den Kollegen auszutauschen“, weiß Messechef Drescher. „Man verabredet sich, fachsimpelt und teilt Erfahrungen.“

    Dreimal gute Blechbläser
    Zu den Traditionen der Messe gehören die drei Konzerte, bei denen im Festzelt der Oberschwabenschau ordentlich gefeiert wird. Immer erklingen Blechbläser – die Musik ist allerdings ziemlich verschieden. Den Eröffnungsabend „WiesnRausch“ am 12. August bestreitet wieder die alpin rockende Band Bergluft. Am Messe-Freitag (diesmal der 18. Oktober) treffen sich Jahr für Jahr die Schwobarocker: Gsälzbär und Pomm Fritz spielen beim „Heimatabend“, der Kulttermin ist regelmäßig ausverkauft. Am Samstag, 19. Oktober, gehört die Bühne zum Ausklang der traditionelleren Blasmusik: Beim „Großen Abend der Blasmusik“ spielen die Musikvereine Zogenweiler, Schlier-Ankenreute und Karsee mit- und in einem Wettbewerb auch gegeneinander. Alle drei Konzerte beginnen um 19 Uhr. Am 19. Oktober ist der Eintritt frei, für die anderen beiden Konzerte gibt es die Tickets bereits im Vorverkauf.

  2. Rundum gute Stimmung

    Ravensburg – Um 18 Uhr am heutigen Sonntag schließt die 52. Oberschwabenschau zum letzten Mal ihre Tore. Rund 92.000 Besucherinnen und Besucher waren in den neun Tagen zu Gast auf dem Messegelände bei der Ravensburger Oberschwabenschau. Der Agrarfachtag, die großen Konzerte und das erweiterte gastronomische Angebot wurden gut angenommen, berichtet der Veranstalter.

    „Die Oberschwabenschau 2019 war eine schöne Messe für alle“, ist die Bilanz von Willi Schaugg, Geschäftsführer des Messeveranstalters live.in.Ravensburg. „So schönes spätsommerliches Wetter hatten wir noch selten. Die Leute haben es sich bei uns gut gehen lassen.“ Auswertungen am Sonntagnachmittag, wenige Stunden vor Messeschluss, zeigten: Rund 92.000 Besucherinnen und Besucher waren in den neun Tagen auf dem Messegelände.

    Die Statistik ergab außerdem: Die Messebesucher bleiben lang. „Mindestens vier Stunden“, berichtet Messeleiter Stephan Drescher, „aber viele auch sechs oder acht Stunden.“ Dass sich Gäste einen ganzen Tag lang auf dem Gelände wohl fühlen, dafür haben die Organisatoren dieses Jahr einiges getan. „Wir haben neue Gastronomen gewonnen, ein zusätzliches Festzelt und insgesamt deutlich mehr Gastronomie-Fläche geschaffen“, erklärt Drescher. „Die Besucherinnen und Besucher finden überall einen ruhigen Ort für eine Pause und auch etwas wirklich Gutes zum Essen, da war für jeden was dabei. Das kam gut an, die Stimmung war hervorragend.“

    Veranstaltungen gefragt
    Am Messe-Mittwoch haben die Messe-Macher zum zweiten Mal nach 2018 einen Agrarfachtag organisiert. Fachbesucher aus nah und fern waren eingeladen zu Vorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion über das Volksbegehren Artenschutz. „Rund 1000 Fachbesucher haben sich bereits im Vorfeld akkreditiert“, sagt Drescher; an den Kassen kamen am Mittwoch noch viele hinzu. Auch die Abendveranstaltungen auf der Messe sind weiterhin beliebt: Ausverkauft waren sowohl der Wiesnrausch am ersten Messeabend als auch der Heimatabend mit Gsälzbär und Pomm Fritz am Freitag. Beim großen Abend der Blasmusik am gestrigen Samstag ging es ebenfalls hoch her, erzählt Drescher.

    Zufriedene Aussteller
    Die Messeaussteller ziehen ebenfalls eine positive Bilanz. Tobias Haller verkauft Messer, Haushaltsartikel und Lederwaren. Er war zum 13. Mal in Ravensburg und verbringt im Jahr etwa 190 Tage auf Messen, hat also den Vergleich. „Wenn nur jede Messe so wäre!“, sagt er. Er lobt die Organisatoren, die jedes Problem schnell lösen, und auch das Publikum: „Alle sind sehr nett und freundlich – ein zufriedenes, glückliches Völkchen ist das hier in Oberschwaben!“ Die Kundschaft suche keine Schnäppchen, sondern wolle „ebbes Gscheits“. Für ihn war die Messe „überdurchschnittlich gut“.

    Für Landmaschinen-Aussteller war das sonnige Wetter nicht nur ein Segen. „Die ersten paar Tage waren verhalten, da zeigte sich einfach, dass noch viele Landwirte bei der Maisernte waren“, berichtet Christoph Neyer, Geschäftsführer von Neyer Landtechnik. Ab Mittwoch sei es dann aber sehr gut gewesen. Für Neyer ist die Messe ein wichtiger Ort, um Kontakte anzubahnen und den Bedarf abzufragen. „Die Landwirte erzählen uns von der vergangenen Ernte und in welche Maschinen sie investieren wollen. In den folgenden Wochen machen wir Angebote und verhandeln Details.“ Dieses Jahr interessierten sich die Landwirte besonders für Automatisierung im Stall – also Melkroboter sowie Spaltenroboter, die im Stall herumfahren und Mist wegschieben, ähnlich wie Saugroboter im Wohnzimmer. Traktoren und Hoflader seien immer ein Thema; derzeit auch große Radlader, wie man sie zuvor nur bei Baumaschinen kannte. Neyers Bilanz: „Dank der zweiten Hälfte war es eine sehr erfolgreiche Messe mit guter Resonanz.“