MAC holt mit “California Abstract” Biennale-Künstler nach Singen

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MAC holt zwei Biennale-Künstler nach Singen

Ausstellung „California Abstract“ zeigt Werke von Laddie John Dill und Todd Williamson im Zusammenspiel mit passenden Fahrzeugen

Am Donnerstag, 31. Oktober, eröffnet das MAC Museum Art & Cars eine neue Wechselausstellung im MAC 1. Mit „California Abstract“ holt das Museum am Fuße des Hausbergs Hohentwiel zwei international hoch dekorierte Biennale-Künstler nach Singen: Laddie John Dill und Todd Williamson.

Eine einzigartige Symbiose zweier international hochdekorierter Künstler aus Los Angeles erwartet Kunstsammler ab 1. November in Singen. Dem MAC Museum Art & Cars ist es gelungen, mit Laddie John Dill (2011) und Todd Williamson (2019) gleich zwei „Biennale di Venezia“-Künstler in einer Ausstellung zu vereinen. Dazu wird Christoph Karle, Kurator Automobile im MAC Museum Art & Cars, passende Fahrzeuge gesellen – unter anderem einen DeLorean DMC-12, der Autofans und Kinogängern gleichermaßen ein Begriff ist, weil dasselbe Modell in den Filmen von „Zurück in die Zukunft“ zu sehen war.

MAC Museum Art & Cars
Parkstraße 1
78224 Singen
www.museum-art-cars.de

MAC California Abstract. Laddie John Dill und Todd Williamson. Foto © Premium Modern Art


DIE KÜNSTLER
TODD WILLIAMSON
Der Amerikaner Todd Williamson wurde 1964 in Cullman/AL geboren und lebt und arbeitet in Los Angeles/CA. In L.A. ist er unter anderem als Vorsitzender des Komitees für Kunst und Kultur der Stadt West Hollywood tätig. Todd Williamson erkannte früh, dass Kunst auf verschiedenen Ebenen stattfindet und er sein künstlerisches Spektrum nicht ohne die Hinzunahme von ihn umgebenden Einflüssen ausleben kann. Seine einzigartige und in der Fachwelt preisgekrönte Technik beinhaltet das Erschaffen von scharfen Ölkanten innerhalb seines Kunstwerks. Diese in gleichem Abstand zueinander angeordneten Linien erinnern oft an Notenlinien oder Zeilen, die darauf warten, nonverbal mit anspruchsvoller und tiefsinniger Kunst gefüllt zu werden. In den USA wird er zusammen mit bekannten Künslern wie Ed Ruscha, Ed Moses und Laddie John Dill gezeigt. Seine Werke befinden sich in Sammlungen auf der ganzen Welt, u.a. in den USA, China, Italien, Deutschland, Frankreich, Korea, Spanien und Japan. Seine Kunst ist in den USA zudem in diversen öffentlichen Sammlungen vertreten, wie z.B. dem Hammer Museum (Los Angeles/CA), der Illy Corporation (New York), und der Cosmopolitan Group (Las Vegas/ NV). Im Jahr 2010 erhielt er den prestigeträchtigen ‚Pollock Krasner Foundation Award‘, New York und 2019 den ‚Pollock Prize for Creativity‘. Ebenfalls in 2019 nimmt Todd Williamson als offizieller Teilnehmer an der Biennale di Venezia (11.05. – 24.11.) teil.

LADDIE JOHN DILL
Laddie John Dill wurde 1943 in Long Beach, CA, geboren. Er schloss sein Studium am Chouinard Art Institute 1968 mit einem Bachelor of Fine Arts ab. Nach dem Studium arbeitete Laddie John Dill eng mit etablierten Künstlern wie Robert Rauschenberg, Claes Oldenberg, Roy Lichtenstein und Jasper Johns zusammen. Laddie John Dills Werke befinden sich in den ständigen Sammlungen nationaler und internationaler Institutionen wie dem Museum of Modern Art, NY. Laddie John Dill hatte 1971 seine erste Einzelausstellung in New York. Er war einer der ersten Künstler aus Los Angeles, der in New York „Licht und Raum“ ausstellte. Seit den 1970er Jahren fertigt Dill aus Materialien wie Beton, Glas, Sand und Metall Licht- und Wandskulpturen. Mit Bezug auf seine Materialwahl erklärt Dill: „Ich wurde beeinflusst von Robert Rauschenberg, Keith Sonnier, oder Robert Irwin, die „Licht und Raum“ ohne Leinwand darstellten.“ Wenn Dill heute eine Leinwand verwendet, malt er mit Pigmenten, die aus Zement und natürlichen Oxiden gewonnen werden. Ken Johnson, bekannt als Kunstkritiker und Autor der New York Times, erklärt: „Ende der 1960er Jahre begann Laddie John Dill, elektrische Lichtarbeiten aus maßgefertigten, geblasenen Glasrohren in einer üppigen Palette von juwelenhellen Farben zu produzieren. Einige bestehen aus vielen kurzen Teilen, einige aus längeren Teilen und weniger Farben. Sie leuchten wunderschön wie Schnüre aus beleuchteten Glasperlen. Dill nannte diese Werke „Lichtsätze“ und verglich die Farbsegmente mit Wörtern, die in Phrasen und Sätzen zusammengefasst sind. Dies deutet darauf hin, dass das Licht selbst eine transzendente Sprache sein könnte. Aber die Wirkung dieser Werke im Konzert ist weniger verbal als vielmehr wie visuelle Musik.“

Quelle: www.premium-modern-art.com

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Eine Antwort zu MAC holt mit “California Abstract” Biennale-Künstler nach Singen

  1. Zwei Führungen durch „California Abstract“

    Seit sechs Jahren bieten wir vom MAC Museum Art & Cars, die anderen Singener Museen und die Galerie Vayhinger am Verkaufsoffenen Sonntag Sonderführungen an. Wir freuen uns also darauf, am Sonntag, 10. November, viele begeisterte Besucher in unserem Museumsensemble zu begrüßen. Sowohl MAC 1 als auch MAC 2 haben von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Zu unseren Führungen durchs MAC 1 anlässlich des Martinimarkts starten wir um 13 Uhr und um 15 Uhr.

    Zu sehen ist dort die neueste Ausstellung „California Abstract“, mit der es uns gelungen ist, gleich zwei Biennale-Künstler nach Singen zu holen: Laddie John Dill und Todd Williamson präsentieren ihre beeindruckenden Werke im Dialog mit Fahrzeugen wie einem DeLorean DMC-12, der Autofans und Kinogängern gleichermaßen ein Begriff ist, weil das gleiche Modell in den Filmen von „Zurück in die Zukunft“ zu sehen war.

    Am Martinisonntag, 10. November, gelten vergünstigte Eintrittspreise: Für das MAC 1 zahlen Besucher 7 Euro, für das MAC 2 11 Euro. Die beiden Führungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt.