“20. Tuttlinger Krähe” – Zwölf Teilnehmer wetteifern um den Bronzevogel und üppige Preisgelder

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“20. Tuttlinger Krähe” – Zwölf Teilnehmer wetteifern um den Bronzevogel und üppige Preisgelder

Tuttlingen – Im kommenden Jahr feiert sie ihren zweiten „runden“ Geburtstag: Die „Tuttlinger Krähe“, 2001 aus dem Ei geschlüpft, hat sich zu stattlicher Größe gemausert und zählt heute zu den wichtigsten Kleinkunstpreisen im deutschsprachigen Raum. Ab 31. März geht die 20. Auflage des renommierten Wettbewerbs, eines der gefragtesten Kulturevents in der Donaustadt, in der Angerhalle im Stadtteil Möhringen über die Bühne. Das Teilnehmerfeld sowie Annette Postel und Miss Allie als Moderatorinnen versprechen vier maximal unterhaltsame Abende. Die Dauerkarten waren Ende November im Handumdrehen ausverkauft – ab Freitag, 13. Dezember, sind nun auch Einzelkarten für die Wettbewerbsabende (31. März bis 2. April) und das Finale der Preisträger (5. April) zu haben.

Der Donaustadt garantiert die „20. Tuttlinger Krähe“ einmal mehr die Aufmerksamkeit der bundesweiten Kleinkunstszene und machen Tuttlingen zum „Mekka der Kleinkunst“. Schließlich hat die Auszeichnung mit einer Tuttlinger Krähe schon mancher Karriere Flügel verliehen: In der Liste der Teilnehmer und Preisträger finden sich viele Größen der Szene wie u.a. Sascha Grammel, Florian Schroeder, Lars Reichow, „Knacki“ Deuser, Heinrich Del Core oder auch Martina Schwarzmann, Mario Barth und Bülent Ceylan. Die zwölf Besten aus fast 100 Bewerber aus dem ganzen deutschsprachigen Raum, die in diese Fußstapfen treten möchten, präsentieren sich im April an drei Abenden live dem Publikum und der sechsköpfigen Fachjury mit Sabine Schürnbrand, Rosa Wagner, Michael Baur, Rolf Brohammer, Karl Heinz Helmschrot und David Zapp.

Dank des Engagements der örtlichen Wirtschaft (Sponsoren sind KLS Martin, badenova, Eickemeyer, Kreissparkasse Tuttlingen, Paradigm Spine und die Büros Breinlinger und Kaufer + Passer) zählt der Tuttlinger Wettbewerb zu den am besten dotierten Kleinkunstpreisen im deutschsprachigen Raum. Für die Finalisten werden Preisgelder in Höhe von 16.000 € ausgeschüttet; rechnet man die Aufwandsentschädigungen hinzu, werden über 25.000 € an die Künstler ausgeschüttet. Die Preisträger erhalten außerdem eine Bronzeplastik des Tuttlinger Bildhauers Roland Martin, eben die „Tuttlinger Krähe“.

Das Teilnehmerfeld steht, die Dauerkarten für das „Kleinkunstevent des Jahres“ sind bereits vergriffen. Jetzt sind auch die Einzelkarten für die drei Wettbewerbsabende und den Preisträgerabend im Verkauf. Michael Baur, Geschäftsführer der Tuttlinger Hallen, und Programmchef Berthold Honeker versprechen einen „hoch attraktiven, spannenden und abwechslungsreichen Wettbewerb“. Dafür sollen zwölf Finalisten sorgen, die viel vom faszinierend breiten Spektrum der Kunstform abdecken – von Comedy bis Kabarett, von Variéte bis Musik. Mit Auszügen aus ihren Liveprogrammen dürfen sich dem Publikum vorstellen: am Dienstag, 31. März, Comedian, Kabarettist und Stimmimmitator Jakob Friedrich, schwäbischer Facharbeiter mit Bremer Wurzeln, Liza Koz, Comedienne aus Aachen und in Russland geboren, Stand-Up Comedian Martin Niemeyer aus Hamburg und der 43–jährige Oberhausener Matthias Reuter mit Kabarett mit Klavier. Am Mittwoch, 1. April, stehen auf der Bühne: Helden sind immer unterwegs: Nicht weniger als acht (!) Kleinkunstpreise hat Kabarettist und Comedian Berhane Berhane aus Fürth, der als Gast von Bülent Ceylan schon die SAP Arena rockte, der verwirrt-charmante fränkische Liedermacher El Mago Masin, Matthias Romir aus Berlin, der in seinem Varietébeitrag Jonglierkunst ganz neu definiert und Liedermacher und Musik-Kabarettist Lennart Schilgen aus Berlin, der schon den Jurypreis des Prix Pantheon gewinnen konnte. Und den Donnerstag (2. April) bestreiten Komiker, Musiker und Moderator Heinz Gröning, auch bekannt als Der unglaubliche Heinz, André Hartmann, der schon als Politikerdouble auf dem Nockherberg brillierte, Comedic Story Teller Nikita Miller, Schwabe mit kasachischen Wurzeln, und die Schlagzeugmafia aus dem Mannheimer Hafenviertel mit ihrem Beat-Entertainment. Die Moderation übernehmen ebenfalls erfolgreiche, viel beachtete Kleinkünstler: Die Wettbewerbsabende vom 31. März bis zum 2. April moderiert Annette Postel, Entertainerin, Musikkabarettistin, Chanteuse und einzige deutschsprachige Operncomedienne. Vorjahressiegerin Miss Allie, die kleine Singer/Songwriterin mit Herz aus Lüneburg, moderiert dann das Finale am Sonntag, 5. April. Die Formation 4fun um Marco Schorer aus Tuttlingen umrahmt alle vier Abende musikalisch.

Karten für die Einzelabende der „Tuttlinger Krähe 2020“ kosten im verbilligten Vorverkauf für die Wettbewerbsabende jeweils 23,- € und fürs Finale am Sonntag 32,90 € (jeweils inkl. Gebühren). Tickets gibt es ab Freitag, 13. Dezemeber, 10 Uhr, im vergünstigten Vorverkauf online unter www.tuttlinger-hallen.de oder in Tuttlingen bei der Vorverkaufsstelle der Tuttlinger Hallen, der Ticketbox in der Königstraße 13 (beim „Runden Eck“) sowie bei den weiteren Vorverkaufsstellen des Kulturtickets Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ein telefonischer Kartenservice ist unter Tel. 07461 / 910996 eingerichtet.

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