Jahresprogramm 2020 in der Lokremise und im Kunstmuseum St.Gallen

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Jahresprogramm 2020 in der Lokremise und im Kunstmuseum St.Gallen

Den Auftakt des Jahresprogramms machen drei internationale Künstlerinnen: Iman Issa, Siobhán Hapaska sowie die rumänische Performance- und Grafikkünstlerin Geta Brǎtescu in ihrer schweizweit ersten Ausstellung. Ergänzt wird der Start ins neue Jahr mit acht Künstlerinnen und Künstlern in der Gruppenausstellung Metamorphosis Overdrive. Viel Platz bietet das Kunstmuseum ab Mai den Werken von Adrian Schiess und startet zugleich eine Reihe von Ausstellungen, die die Vielfalt der eigenen Sammlung in den unterschiedlichsten Zusammenhängen zeigt. Darunter wird anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Lokremise mit Città irreale eine spartenübergreifende Kooperation mit dem Theater St.Gallen und dem Kinok realisiert und eigens ein neues Stück entworfen und aufgeführt.

Ausstellungsplakat IMAN ISSA. © Kunstmuseum St.Gallen


Die Ausstellung Surrogates der ägyptischen Künstlerin Iman Issa im Kunstmuseum (bis 26. April) und die Präsentation der Skulpturen der Irin Siobhán Hapaska in der Lokremise (ab 8. Februar) zeigen Werke zweier zeitgenössischer Plastikerinnen. Am 25. April kommt mit Geta Brǎtescu eine dritte bedeutende weibliche Position dazu: die rumänische Künstlerin, die mit Videos, Grafik und in Performances zu sehen ist, erhält damit nicht nur eine umfassende Retrospektive, sondern auch die erste Ausstellung in der Schweiz überhaupt. Sie ist nach einem Zitat der 2018 verstorbenen Künstlerin benannt: L’art c’est un jeu sérieux (dt. die Kunst ist ein ernstes Spiel).

Bis Mitte Februar ist noch Sebastian Stadler, der Träger des MANOR Kunstpreises im Untergeschoss des Kunstmuseums zu sehen, danach spielen in Metamorphosis Overdrive (ab 7. März) die Transformationen von Maschinen und Werkzeugen in unserer Vorstellungswelt eine zentrale Rolle.
Diese Gruppenausstellung vereinigt Werke von acht teilweise einheimischen, teilweise internationalen Kunstschaffenden und zeigt die Verwandlung von absurden Formenanordnungen zu eigenartig vertrauten Arrangements.

Raumgreifend ist die Ausstellung mit Adrian Schiess (ab 16. Mai) angelegt, die seine über 40 Jahre entwickelte Malerei auf horizontal ausgelegten Platten durch die Räume des Kunstmuseums fliessen lassen wird. Zur Ausstellung erscheint im Verlag Edition Cantz eine umfassende Anthologie über die im Zusammenhang mit Architekturprojekten entstandenen Malereien. Dieser zentrale Teil des Werks von Adrian Schiess wird dadurch erstmals in seiner Gesamtheit sichtbar.

Über das Jahr verteilt erhält die Sammlung des Kunstmuseums eine aussergewöhnlich starke Präsenz und zeigt sich insgesamt in fünf Ausstellungen: die seit April 2019 beliebten Altmeistergeschichten (bis 5. April), Blicke aus der Zeit (ab 25. April), ERKER – Galerie – Edition – Verlag (ab 29. August) sowie Welt am Draht (ab 26. September). Darüber hinaus werden aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums der Lokremise ab 11. Juli monumentale Sammlungsobjekte in der Ausstellung Città irreale zu sehen und zu begehen sein. Das Kunstmuseum St.Gallen, das Theater St.Gallen und das Kinok realisieren dafür eine spartenübergreifende Kooperation, in der die Kunstzone Ausstellung, aber auch Bühne und Kulisse für die Inszenierung eines neuen Theaterstücks ist.

Mehr Infos unter www.kunstmuseumsg.ch

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