“Aqua – Mönche am Wasser” im Stiftsbezirk St.Gallen

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Jahresausstellung des Stiftsarchivs im Stiftsbezirk St.Gallen

Aqua – Mönche am Wasser

Wenn jemand wusste, auf was ein Kloster nicht verzichten kann, dann der heilige Benedikt. Unter den notwendigsten drei Dingen einer Klosteranlage nennt er zuerst das Wasser, gefolgt von Mühle und Garten. Die Jahresausstellung 2021 im Ausstellungssaal des Stiftsarchivs spürt dem Element Wasser in der Geschichte des Klosters St.Gallen nach. Sie erzählt Geschichten aus dem Leben, das damals wie heute ohne Wasser nicht möglich ist.

Seit den Anfängen des Mönchtums in der ägyptischen Wüste führen seine Vertreter einen immerwährenden Dialog mit dem Wasser. Diesen hat das Stiftsarchiv in seiner Jahresausstellung 2021 «Mönche am Wasser» belauscht. Der wunderbare Fundus des Stiftsarchivs verrät erstaunlich viel über die Liebe der Mönche zu diesem Element, das es zunächst zu bändigen galt, um es für den Betrieb einer Mühle, eines Fischteichs oder der Brunnen, Badhäuser und Latrinen nutzbar zu machen. Flüsse und Seen verbanden die Mönche mit ihrer Umwelt, dienten als die «Autobahnen» des Mittelalters und als Lebensadern für die Bewohner rund um den Bodensee.

Quelle / Mehr Infos: https://www.stiftsbezirk.ch/de/aktuelle-ausstellungen/ausstellungssaal

Für eine Einsiedlerzelle und später auch ein Kloster gab es im Hochtal der Steinach genügend Trinkwasser. Dass sich im Schatten des Klosters eine ganze Stadt entwickeln sollte, hat Gallus freilich nicht vorausgesehen. Das Trinkwasser wurde knapp. Seit dem Spätmittelalter regelten ausgefeilte Vertragswerke die gemeinsame Wassernutzung durch Kloster und Stadt. Foto © Stiftsarchiv St.Gallen

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